„Sag mal, Adrian, heute wolltest du doch mit Elena zum Standesamt. Hast du keine Angst, dass sie ausrastet, wenn du nicht hingehst?“„Ach was, Elena hängt doch an ihm wie eine Klette. Selbst wenn sie kapiert, dass er nur wegen Nina nicht hingegangen ist, schluckt sie das trotzdem.“„Eben. Gegen Nina kommt Elena doch nicht an. Adrian hat Nina schon als Kind auf Händen getragen ...“...Mit „Nina“ war Nina Stein gemeint, die bei den Steins aufgewachsen war und als Adrians Schwester galt.Elena stand vor der Tür der Hotelsuite und hatte das Gefühl, dass ihr das Blut in den Adern gefror.Das also war der Mann, den sie seit so vielen Jahren liebte. Und jetzt benahm er sich so erbärmlich.Sie ballte die Hände zu Fäusten, ihre Fingernägel gruben sich tief in die Handflächen.Der körperliche Schmerz war nichts im Vergleich zu dem, was in ihrem Inneren tobte.Sie holte tief Luft und stieß die Tür mit einem Knall auf.Der zuvor lärmende Raum wurde auf einen Schlag vollkommen still.„Elena ...“,
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