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Verlobte getauscht: Ich heiratete den Don

Verlobte getauscht: Ich heiratete den Don

By:  EchoCompleted
Language: Deutsch
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Ich wurde wiedergeboren und kehrte an den Tag vor meiner Hochzeit zurück. Und das Erste, was ich tat? Ich tauschte den Bräutigam mit meiner Schwester. Beim letzten Mal hatte ich Julian geheiratet, einen sanften Tech-Magnaten. Er kam mit meinem hitzigen Temperament nicht zurecht, und ich hielt seine weiche Art auf Dauer nicht aus. Unsere Ehe zerbrach schon nach einem Jahr. Meine Schwester, süß und schüchtern, war in eine arrangierte Ehe mit Robin Kane geraten, dem Don der mächtigsten Mafiafamilie New Yorks. Dieses brutale, chaotische Leben hielt sie nicht aus. Von Robins angeblicher Jugendliebe Isabella zermürbt, glitt sie in eine tiefe Depression und starb schließlich. Als ich also zurückkehrte, traf ich eine Entscheidung: Ich würde den Don heiraten. Nur hatte ich nie damit gerechnet, dass sich dieser kalte, unbeugsame Mann nach der Hochzeit in jemand völlig anderen verwandeln würde. Nacht für Nacht hielt er mich fest, küsste mich, als wäre er besessen, und raunte mir ins Ohr: „Braves Mädchen. Ich lasse es dir gutgehen. Nur noch einmal, Baby?“

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Chapter 1

Kapitel 1

In meinem letzten Leben heiratete ich den sanften Techmagnaten, während meine Schwester den skrupellosen Mafia-Don nahm. Beide Ehen endeten in einem Desaster. Als ich am Tag vor den Hochzeiten wiedergeboren wurde, fasste ich einen Entschluss: Wir würden die Männer tauschen.

Meine Mutter erwischte mich am Flughafen, kurz bevor der Privatjet abhob. Wütend zeigte sie mit dem Finger auf mich. „Bist du völlig verrückt geworden? Wer hat dir das Recht gegeben, so etwas zu entscheiden? Mit dem Techmagnaten hättest du die perfekte Partie gehabt, und die wirfst du einfach weg. Für diesen ... diesen verdammten Mafioso?“

Ich stürmte einfach ins Flugzeug und ließ ihre Gestalt, die auf dem Rollfeld immer kleiner wurde, hinter mir.

Als die Maschine abhob, sah ich aus dem Fenster und gab mir selbst ein stilles Versprechen: Dieses Mal würde ich mein Leben so leben, wie ICH es wollte.

Beim letzten Mal sollte meine Schwester Elena den Don Robin Kane heiraten, während ich das Techgenie Julian Vance bekam.

Keine von uns war glücklich geworden.

Elena war zu sanft, zu schüchtern für ein Leben in der Mafia. Und Robins „Jugendfreundin“ Isabella machte ihr das Leben zur Hölle. Elena zerbrach daran und starb schließlich an ihrer Depression.

Mein hitziges Temperament prallte dagegen frontal auf Julians ruhige Art. Unsere Ehe hielt genau ein Jahr. Nach der Scheidung vergrub ich mich in meiner Arbeit und blieb allein.

Doch diesmal schrieb ich die Geschichte neu.

Kaum war ich zurück, suchte ich meine Schwester auf. „Elena, hör mir gut zu. Wir tauschen die Verlobten. Du heiratest Julian. Ich heirate Robin.“

Elena Romano riss die Augen auf. „Zora, bist du verrückt? Robin Kane ist das Oberhaupt der Mafia. Er ist gefährlich. Und du liebst ihn nicht einmal!“

„Aber ich komme mit ihm klar.“ Ich stand auf und trat ans Fenster. „Elena, ich weiß, dass du nicht in diese Familie einheiraten willst. Aber ich bin anders. Ich brauche die Macht der Familie Kane als Rückhalt für meine Sicherheitsfirma. Vertrau mir. Julian passt viel besser zu dir. Er ist freundlich, geduldig. Er kann dir genau das ruhige Leben geben, das du dir immer gewünscht hast.“

„Aber...“ Elena traten Tränen in die Augen. „Ich will nicht, dass du dich meinetwegen opferst.“

Ich lächelte. „Das ist kein Opfer. Das ist eine Lösung.“

Am Ende stimmte Elena zu.

Ich nahm den Ehevertrag zwischen den Familien Romano und Kane und setzte meinen Namen an die Stelle der Braut.

Vor unseren Eltern hielten wir alles geheim. Wir wussten, dass sie einem so waghalsigen Plan niemals zustimmen würden. Und selbst als Mom in letzter Minute doch noch davon erfuhr, lief längst schon alles.

Eine Stunde später landete der Jet in New York.

Von der Reise war ich etwas blass, aber mein Kopf war glasklar.

Ein schwarzer Rolls-Royce wartete bereits auf dem Rollfeld.

Das Anwesen der Familie Kane war noch eindrucksvoller, als ich es mir vorgestellt hatte.

Der Butler führte mich ins Wohnzimmer. Alles dort schrie nach Luxus. Trotzdem wirkte der Raum kalt, schwer und einschüchternd.

Gerade als ich alles auf mich wirken ließ, zerschnitt eine krankhaft süße, falsche Stimme die Stille. „Ach du meine Güte, was ist das denn für ein Geruch? Trägt hier jemand billiges Parfüm?“

Ich hob den Blick. In der Tür standen zwei Menschen.

Eine Frau in einem lächerlich teuren Chanel-Kostüm. So zart, dass schon ein Luftzug gereicht hätte, um sie umzuwerfen.

Und der Mann an ihrer Seite. Groß. Regungslos. Gefährlich.

Das also war mein zukünftiger Ehemann. Und seine „Jugendfreundin“ Isabella.
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