LOGINEr legte den Arm um ihre Schulter und flüsterte ihr etwas ins Ohr, woraufhin sie verlegen kicherte. Dann zog er sie auf die Tanzfläche.Es gab eine Zeit, da waren Jace und Cleo unzertrennlich. Er verteidigte sie früher sogar gegen ihren eigenen Vater. Ich wusste nicht, was mit Jace los war, aber dieses neue Auftreten wie ein Rowdy passte einfach nicht zu ihm. Sie verdiente es nicht, die Wut abbekommen, von der ich nicht einmal wusste, woher sie kam.Seine Augen blitzten messerscharf, als sie sich auf Jaxon richteten. Er setzte sich in Bewegung, drängte sich an mir vorbei und ging zur Bar.Fassungslos sah ich zu, wie er sich eine Flasche Whiskey nahm. Kit sah mich verunsichert an wegen des seltsamen Verhaltens meines Bruders.Ich zuckte mit den Schultern. Heute Abend sollte es kein Drama geben.Ich würde ihn morgen früh zur Rede stellen. Dafür hatte ich gerade keinen Kopf.Ich spürte, wie er näher an mich herantrat, dann legten sich seine Hände auf meine Hüften, und er wirbelte mi
JosieNatürlich war er hier. Mitglieder des Klarwasser-Rudels waren ebenfalls eingeladen. Nur eine Handvoll war zurückgeblieben, um die Grenzen zu bewachen. Schließlich war dies eine Rudelfeier für beide Rudel.Die Feierlichkeiten liefen auf Hochtouren. Musik von einem Musiker und einer Begleitband, ein großes Büffet, an dem sich die Gäste bedienen konnten, Tische passend zum Strandthema geschmückt und eine Bar, die unglaublich voll war. Die Nacht würde unvergesslich werden.Ich spürte, wie er mich beobachtete, seinen intensiven Blick. Aber ich suchte stattdessen nach meinem Gefährten. Ich fand ihn an der Bar, wo er sich kämpferisch einen Weg bahnte.Ich hatte George nichts zu sagen. Wir waren nichts. Ich konnte kaum glauben, dass ich einmal bereit gewesen war, ein halbes Leben mit ihm zu verbringen, während ich mir heute mit Kit ein ganzes Leben vorstellen konnte. Ich musste nicht länger bloß überleben. Ich konnte endlich aufblühen.Ich hatte ihm nichts zu sagen. Vielleicht würde
„Denk daran, konzentrier dich auf Vater. Er wartet unten auf dich.“Sie nickte sanft und warf einen letzten Blick in den Spiegel.Ich hob ihre lange Schleppe, raffte den überflüssigen Stoff in meinen Händen, um ihr den Weg die Treppe hinunter zu erleichtern. Ich betete, dass sie nicht stürzte. Nicht jetzt.Zwei ihrer wichtigsten Männer warteten unten an der Treppe.„Mutter, du siehst umwerfend aus. So habe ich dich noch nie gesehen.“„Danke, Jace. Da steckt bestimmt irgendwo ein Kompliment drin, glaube ich.“„Auf jeden Fall.“ Er beugte sich vor, drückte ihr einen Kuss auf die Wange und hakte sie dann bei sich unter.„Bist du sicher, dass er dich verdient?“, knurrte Jaxon spielerisch, beugte sich dann vor und küsste sie stattdessen auf die Schläfe. Er hielt ihr seine Hand hin.„Ja, das weiß ich“, lächelte Mutter. Ein leichtes Rot färbte ihre Wangen.„Wollen wir dann?“ Jaxon deutete mit der Hand den Weg.Sie sahen beide entzückend aus in ihren passenden schwarzen Anzügen. Ihre
JosieDie letzten Tage hatte Vater damit verbracht, eine Hochzeit zu organisieren, die alle anderen in den Schatten stellen sollte. Es versprach, prunkvoller zu werden als jede Hochzeit zuvor. Alphas aus anderen Rudeln würden ebenfalls anwesend sein.Meine einzige Sorge war, Mutter ruhig zu halten und sie den Gang hinunterzubringen.Eins nach dem anderen.Ich wollte sie nicht überfordern, und nach den großen Augen, die mich aus dem Spiegel anstarrten, brauchte sie dringend etwas Alkohol.„Hier, Mutter, nimm noch einen Schluck.“ Ich schenkte langsam etwas mehr Sekt in ihr Glas.„Ich kann nicht betrunken den Gang entlanggehen, Josie.“„Du wirst nicht betrunken sein, Mutter, nur entspannt“, ermutigte ich sie, während Tante Alora sich um ihre Haare kümmerte und Maya sie schminkte.Ich hatte nur einen kleinen Kreis von Menschen um sie herum versammelt. Wären es mehr gewesen, hätte sie wohl die ganze Sache abgesagt.Als Nächstes auf der Hochzeitsvorbereitungsliste stand das Anziehen
Ich ließ seine Worte auf mich wirken. Mein Kopf verarbeitete, was er gerade gesagt hatte.„Ich brauche keinen Beschützer, Knox. Ich kann auf mich selbst aufpassen. Ich will ein Leben mit dir aufbauen, Erinnerungen sammeln. Nicht so, dass du nur bei mir bist, um mich zu beschützen. Du bist mein Gefährte, nicht mein Leibwächter.“„Ich bin beides. Das hier ist dein Rudel, das ist dein Zuhause. So sehr es mir wehtut, ich weiß, dass es ohne dich noch mehr wehtun würde. Ich will das Alpha-Trainingsprogramm nicht aufgeben.“„Ich will nicht, dass du das aufgibst.“ Meine Hände legten sich an seinen Kiefer. Die Bartstoppeln eines Tages kribbelten unter meiner Berührung. Das Alpha-Trainingsprogramm war sein ganzer Stolz. Er hatte es ganz allein aufgebaut, ohne Hilfe. Das hatte er selbst geschafft. Ich konnte niemals verlangen, dass er das aufgab, weder für mich noch für irgendwen anders.Er nahm meine Hände von seinem Gesicht, legte sie auf meinen Schoß und hielt sie in seinen.„Ich kann dir
Josie„Was ist los?“Knox kam auf mich zu, als ich mit Lobo aus der Haustür trat. Er hatte seinen zweiten Motorradhelm in der Hand.„Lass uns eine Runde drehen!“ Ein charmantes Lächeln legte sich auf sein Gesicht. Seine braunen Augen wirkten so stark wie seit Tagen nicht mehr.„Eine Runde? Ausgerechnet jetzt? Vater würde durchdrehen!“, lachte ich auf, hielt aber sofort inne, als mir klar wurde, dass er es völlig ernst meinte.„Knox, die Grenzen sind nicht sicher.“„Dann ist es gut, dass ich dich außerhalb der Grenzen bringen will.“ Er drückte mir den Helm in die Hand und ging zurück zu seinem Motorrad.Mit einem tiefen Brummen sprang der Motor an.Ich schüttelte den Kopf. Da sah ich diesen entschlossenen Blick in seinen Augen zurückkehren, und die Bürotür des Alphas ging hastig hinter mir auf. Wenn ich loswollte, dann jetzt.Ich kaute auf meiner Unterlippe, setzte mir den Helm auf und folgte ihm. Ich schwang mein Bein über das Motorrad und legte meine Hände um seine Taille.„







