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Kapitel 7

Ebony Woods
Kaias Perspektive

„Ich weiß, wer du bist?“ Seine Worte strichen wie ein Rauch an meinem Ohr vorbei, als er sich in meinen persönlichen Raum beugte. Ich wandte mich ihm zu, eine Ecke seines Mundes war leicht nach oben gezogen.

Wie war es überhaupt möglich, dass er mir so nahe sein konnte, ohne die Zugkraft der Bindung zu spüren?

Alles, was ich fühlte, war dieses vertraute summende Vibrieren, der unverkennbare Zug zu einem anderen Wesen.

Die Empfindung, die ich bei Than hassen gelernt hatte.

„Ach?“, erwiderte ich und versuchte, nicht zu viel preiszugeben. Meine Schultern zogen sich automatisch angespannt nach hinten.

Ein leises Gefühl der Panik stieg in meiner Brust auf, doch ich schaffte es, es gerade noch rechtzeitig zu unterdrücken. Ich bereitete mich darauf vor, meine Identität zu leugnen – um zu überleben.

„Du bist vor einigen Kriegern weggelaufen. Warum?“

„Ich habe meine Gründe...“

„Da bin ich mir sicher.“ Seine Augen verengten sich, sein Blick war durchdringend, während e
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