LOGINDas Geräusch des Riegels, der einrastete, hallte durch die Dunkelheit. Und Gianna wurde klar, dass sie völlig allein waren.
Einen Moment lang rührte sich keiner von beiden. Die Kerzen an den Steinwänden flackerten und warfen seltsame Schatten auf Aldos Gesicht. Sein Lächeln verschwand nicht, doch in seinen Augen lag etwas, das Gianna das Blut in den Adern gefrieren ließ. „Warum hast du Angst?“, fragte er leise. Gianna zwang sich zu sprechen. „Ich habe keine Angst.“ Aldo lachte leise vor sich hin. „Du warst schon immer eine furchtbare Lügnerin.“ Sie wich noch einen Schritt zurück und drückte sich gegen die Wand. Ihr Herz hämmerte so heftig, dass sie glaubte, er könnte es hören. „Du hast unser Gespräch mitgehört.“ Es war keine Frage. Gianna schüttelte schnell den Kopf. „Nein.“ „Dein Vater hat dich bereits aufgegeben.“ Die Worte trafen sie härter, als sie erwartet hatte. Aldo trat näher. „Deine Mutter verachtet dich. Dein Bruder und deine Schwester verspotten dich. Sogar dein Partner hat dich vor dem ganzen Rudel zurückgewiesen.“ „Bitte.“ Er neigte den Kopf. „Bitte was?“ Gianna bekam einen Kloß im Hals. „Lass mich gehen.“ Sein Gesichtsausdruck milderte sich für einen Moment, doch dadurch wirkte er nur noch furchterregender. „Arme kleine Gianna.“ Er streckte die Hand aus und schob ihr eine Haarsträhne hinter das Ohr. „Du kannst nirgendwo hin.“ Sie zuckte vor seiner Berührung zurück. Das brachte ihn zum Lächeln. „Weißt du, dein Vater hat recht. Du bist schwach.“ Gianna ballte die Fäuste. „Ich habe nichts getan, um das zu verdienen.“ Aldo seufzte, als hätte sie ihn enttäuscht. „Die Welt ist grausam, Nichte. Wölfe respektieren Stärke. Du hast keine.“ Er trat noch näher heran. Der Geruch von Whisky strömte von seiner Kleidung herüber. Giannas Puls raste. „Ich sollte gehen.“ „Du solltest bleiben.“ Sie wandte sich zur Tür. Eine Hand schloss sich um ihr Handgelenk. Gianna schnappte nach Luft. „Aldo, lass mich los.“ „So redest du nicht mit deinem Beta.“ Er verstärkte seinen Griff. Ein Schmerz schoss durch ihren Arm. Tränen traten ihr in die Augen. „Du tust mir weh.“ „Und wen interessiert das schon?“ Die Frage brachte sie zum Schweigen, denn sie kannte die Antwort. Niemanden. Niemand würde kommen. Niemand würde sie beschützen. Der Flur kam ihr plötzlich enger vor, die Wände drückten sich um sie herum zusammen. Aldo beugte sich näher zu ihr. „Du solltest dankbar sein“, murmelte er. „Nach heute Abend halten dich die meisten für wertlos.“ In Gianna riss etwas. Jahrelang hatte sie die Beleidigungen, das Getuschel, den Hass und die Ablehnung ertragen. Sie hatte jedes grausame Wort heruntergeschluckt und jede Träne verdrängt. Doch dieser Abend hatte ihr alles genommen. „Lass mich los!“ Sie wand sich heftig und versuchte, sich zu befreien. Aldo fluchte und packte sie an den Schultern. „Du undankbares Mädchen.“ Panik durchströmte sie. Ohne nachzudenken hob Gianna die Hand und krallte sich in sein Gesicht. Aldo schrie auf. Ihre Fingernägel kratzten über seine Wange und hinterließen drei tiefe rote Streifen. Für den Bruchteil einer Sekunde lockerte sich sein Griff. Gianna stieß ihn mit aller Kraft, die sie aufbringen konnte, von sich. Er taumelte rückwärts. Sie rannte los. Das Brüllen, mit dem Aldo ihren Namen rief, folgte ihr den Flur hinunter. Ihre nackten Füße klatschten auf den Steinboden, während sie durch das schlafende Rudelhaus rannte. Als sie um eine Ecke bog, wäre sie beinahe gegen einen Tisch geprallt; ihr Atem kam in verzweifelten Stößen. Hinter sich hörte sie Schritte. Schnell. Schwer. „Gianna!“ Sie hielt nicht an. Sie stürmte durch die Hintertüren hinaus in die eisige Nachtluft. Schnee bedeckte den Boden und knirschte unter ihren Füßen, als sie über den Hof rannte. Die Kälte biss ihr in die Haut, doch die Angst trieb sie voran. Die Wachen auf dem Wachturm riefen ihr nach. Sie ignorierte sie. Die Tore des Rudels standen nach den Feierlichkeiten offen, und Gianna schlüpfte hindurch, bevor jemand sie aufhalten konnte. Der Wald verschlang sie gänzlich. Äste krallten sich in ihre Kleidung. Scharfe Steine schnitten ihr in die Füße. Der Mond stand hoch über den Bäumen, silbernes Licht ergießte sich durch die Dunkelheit. Dennoch rannte sie weiter. Tränen trübten ihre Sicht. Sie konnte nicht denken. Konnte nicht atmen. Konnte nicht begreifen, wie ihr Leben in einer einzigen Nacht in Trümmer gefallen war. Marco hatte sie zurückgewiesen. Ihr Vater hatte sie geschlagen. Ihre Mutter hatte sie verstoßen. Und nun – ein Schluchzen entfuhr ihren Lippen – nun kannte sie die Wahrheit. Aldo würde sie niemals in Ruhe lassen. Sie stolperte über eine Baumwurzel und stürzte zu Boden. Schmerz schoss durch ihre Knie. Einige Sekunden lang lag sie dort, zu erschöpft, um sich zu bewegen. Um sie herum herrschte Stille im Wald. Keine Schritte. Keine Stimmen. Nur der Wind. Langsam zwang sich Gianna, aufzustehen. Sie hatte keine Ahnung, wo sie war. Das Revier des Rudels erstreckte sich meilenweit, umgeben von dichten Wäldern und gefrorenen Bächen. Die Kälte drang ihr bis in die Knochen. Sie schlang die Arme um sich und ging weiter. Schließlich fand sie einen alten, umgestürzten Baum, der durch Alter und Stürme aufgespalten war; sein hohler Kern war gerade groß genug, dass sie hineinkriechen konnte. Gianna zwängte sich in den engen Raum. Dunkelheit umhüllte sie. Zum ersten Mal, seit sie das Rudelhaus verlassen hatte, erlaubte sie sich zu weinen. Die Schluchzer kamen so heftig, dass ihr die Brust wehtat. Sie drückte ihr Gesicht in die Arme und versuchte, sich zu beruhigen, doch die Tränen wollten nicht aufhören. Warum? Die Frage hallte endlos in ihrem Kopf wider. Warum war sie in eine Familie hineingeboren worden, die sie hasste? Warum hatte die Mondgöttin allen anderen einen Wolf geschenkt, sie aber leer gelassen? Warum hatte Marco sie mit solch angewidertem Blick angesehen? Was hatte sie falsch gemacht? Stunden schienen zu vergehen. Die Kälte wurde unerträglich. Ihre Füße bluteten. Ihre Knie schmerzten. Der Schnitt an ihrem Handgelenk, den Aldos Griff hinterlassen hatte, pochte. Doch nichts davon tat so weh wie die Einsamkeit. Sie schloss die Augen. Jedes Kind in Shadowmoon war mit Geschichten über Wölfe aufgewachsen. Über ihre erste Verwandlung. Über ihre Partner. Über ihre Zukunft. Gianna hatte einst von diesen Dingen geträumt. Früher stellte sie sich vor, wie ein Wolf zu ihr sprach. Wie er sie beschützte. Wie er sie liebte. Doch achtzehn Jahre waren vergangen. Und immer noch gab es nichts. Nur Stille. „Bitte.“ Ihre Stimme war kaum zu hören. Sie hob den Blick zu dem schmalen Mondstrahl, der durch den hohlen Baumstamm schien. „Mondgöttin.“ Die Worte brachen ab. „Ich kann das nicht mehr.“ Neue Tränen rollten ihr über die Wangen. „Ich habe es versucht.“ Sie lachte bitter. „Ich habe es wirklich versucht.“ Der Wald blieb still. Sie schlang die Arme fester um sich. „Wenn ich wirklich verflucht bin.“ Ihre Kehle schnürte sich zusammen. „Wenn alle ohne mich glücklicher wären.“ Sie schluckte schwer. „Dann lass mich sterben.“ Die Worte hingen in der Luft, und für einen schrecklichen Moment meinte sie sie ernst. Denn was blieb ihr noch? Ihr Gefährte gehörte einer anderen Frau. Ihre Familie verachtete sie. Ihr Onkel jagte sie. Es gab keinen Ort in Shadowmoon, an dem sie sicher war. Keine Zukunft, die auf sie wartete. Kein Wolf, der in ihr schlummerte. Nichts. Die Stille beantwortete ihr Gebet. Und irgendwie tat das am meisten weh. Gianna rollte sich zusammen und weinte, bis die Erschöpfung sie in einen unruhigen Schlaf zog. Sie träumte von Wölfen. Hunderte von ihnen. Schwarze Wölfe. Silberne Wölfe. Goldene Wölfe. Sie rannten unter dem Vollmond durch endlose Wälder. Alle bis auf einen. Weit entfernt, hinter Nebel verborgen, stand ein Wolf, den sie nicht erreichen konnte. Sein Fell schimmerte silbern in der Dunkelheit. Er beobachtete sie. Wartete. Gianna streckte ihre Hand aus. „Bitte.“ Der Wolf öffnete das Maul. Doch bevor sie seine Stimme hören konnte, zerbrach der Traum. Sie erwachte mit einem Keuchen. Der Himmel über den Bäumen war blass geworden. Morgendämmerung. Für einige Augenblicke vergaß sie, wo sie war. Dann kehrte die Realität zurück. Ihr Körper schmerzte vom Schlafen in dem hohlen Baumstamm. Ihr Kleid war zerrissen. Getrocknetes Blut befleckte ihre Hände. Und irgendwo im Rudelhaus wartete ihre Familie auf sie. Angst legte sich schwer auf ihre Brust. Aldo würde ihnen erzählen, dass sie ihn angegriffen hatte. Ihr Vater würde sie bestrafen. Ihre Mutter würde ihr die Schuld geben. Matteo würde lachen. Gianna wusste genau, was sie erwartete. Und doch stand sie auf. Denn wohin sollte sie sonst gehen? Langsam kletterte sie aus dem hohlen Baum. Die Morgenluft fühlte sich kalt auf ihrer Haut an. Irgendwo in der Ferne sangen Vögel. Die Welt hatte sich weitergedreht, auch nachdem ihre eigene in Stücke zerbrochen war. Sie wischte sich den Schmutz vom Kleid und machte sich auf den langen Heimweg. Jeder Schritt fiel ihr schwerer als der vorherige. Schließlich tauchten hinter den Bäumen die Türme von Schattenmond auf. Rauch stieg aus den Schornsteinen auf. Krieger bewegten sich entlang der Mauern. Es sah genauso aus wie gestern, als hätte sich nichts verändert, als hätte sie die Nacht nicht damit verbracht, um den Tod zu beten. Gianna blieb am Waldrand stehen und starrte auf das Rudel, das sie ihr ganzes Leben lang ihr Zuhause genannt hatte. Dann bemerkte sie die Gestalten, die neben den Toren standen. Drei Krieger. Und zwischen ihnen Onkel Aldo. Selbst aus der Ferne konnte sie die frischen Kratzer sehen, die über sein Gesicht verliefen. Er sah sie direkt an. Und lächelte.Und ihr Frieden sollte schon bald auf die Probe gestellt werden.Weit entfernt von Crescent Howl nahm bereits ein anderer Plan Gestalt an.Chiara stand in einem dunklen Raum, dessen Vorhänge zugezogen waren. Auf dem Tisch brannte eine einzige Kerze. Ihr gegenüber saß eine alte, schwarz gekleidete Frau. Die Frau musterte Chiara, ohne ein Wort zu sagen.„Du willst etwas, das eine Silberheilerin schwächen kann.“Chiara nickte. „Ich will, dass sie machtlos ist.“Die Frau kniff die Augen zusammen. „Silberheiler sind keine gewöhnlichen Wölfe.“„Das weiß ich.“„Und wenn du die falsche Mischung verwendest, könntest du sie töten.“Chiaras Miene verhärtete sich. „Das ist mir egal.“Die Hexe griff unter ihren Umhang und stellte ein kleines, versiegeltes Fläschchen auf den Tisch. „Das wird die übernatürliche Heilkraft für kurze Zeit unterdrücken.“Chiara starrte es an. „Wie lange?“„Lange genug.“„Und sie wird es nicht merken?“„Nicht sofort.“Chiara nahm das Fläschchen in die Hand. Ein grausames
Der Krieg um den Silbernen Heiler hatte begonnen.Schon bei Sonnenaufgang war der Kriegsraum überfüllt. Karten bedeckten den langen Tisch. Markierungen zeigten jede Grenze an. Berichte der Späher lagen verstreut zwischen Waffen und versiegelten Briefen.Massimo stand am Kopfende des Tisches. Luca stand neben ihm. Mehrere Generäle warteten auf Befehle.Dann kam Gianna herein. Es wurde still im Raum.Massimo sah sie an. „Du solltest dich ausruhen.“„Das habe ich diese Woche schon zu oft gehört.“Ein paar Krieger lächelten. Massimo versuchte, sein eigenes Lächeln zu verbergen. „Du bist stur.“„Das wusstest du schon, bevor du mich zu deiner Luna gemacht hast.“„Das wusste ich.“ Er zog den Stuhl neben sich hervor. „Setz dich.“Gianna setzte sich. Einer der Generäle warf ihr einen unsicheren Blick zu. Massimo bemerkte das. „Sie bleibt.“Der General verbeugte sich. „Ja, Alpha.“Massimo deutete auf die Karte. „Shadowmoon hat drei mögliche Routen.“Gianna studierte sie. „Die östliche Route.“A
Sie kehrte zu dem Leben zurück, für das sie sich schließlich entschieden hatte.Doch während Crescent Howl die Rückkehr seiner Luna feierte, breitete sich jenseits seiner Grenzen bereits Unruhe aus.In Shadowmoon herrschte eine Stimmung, die nichts mit der Herzlichkeit zu tun hatte, die Gianna erwartete. Der Gipfel hatte in einer Demütigung geendet. Alpha Enzo war gezwungen worden, niederzuknien. Marco hatte seinen Anspruch auf den Thron verloren. Chiara war dazu gebracht worden, ihre Grausamkeit zu gestehen. Und Aldo war in Ketten abgeführt worden.Enzo stand allein in seinem Arbeitszimmer, starrte aus dem Fenster und ballte die Hände hinter dem Rücken zu Fäusten.Es klopfte. „Herein.“Die Tür öffnete sich. Aldos Nachfolger als Beta trat ein. „Mein Alpha.“Enzo drehte sich nicht um. „Berichte.“„Wir haben Antworten von drei verbündeten Rudeln erhalten.“Enzo blickte endlich über seine Schulter. „Und?“„Sie sind zu einem Treffen bereit.“ Ein langsames Lächeln huschte über sein Gesicht
Ihre Vergangenheit hatte endlich aufgehört, sie zu verfolgen.Die Kutsche rollte gemächlich die Waldstraße entlang in Richtung Crescent Howl. Zum ersten Mal seit ihrer Ankunft in Shadowmoon hatte Gianna das Gefühl, endlich wieder atmen zu können. Sie saß neben Massimo und beobachtete durch das Fenster, wie die Bäume vorbeizogen. Seit einigen Minuten hatten beide kein Wort mehr gesprochen.Dann griff Massimo nach ihrer Hand. Ihre Finger verschränkten sich.Gianna lächelte. „Du bist still.“„Du auch.“„Ich habe nachgedacht.“„Worüber?“Sie wandte sich ihm zu. „Über zu Hause.“Massimos Miene wurde weicher. „Freust du dich darauf?“„Ja.“„Gut.“Er hob ihre Hand an und drückte einen sanften Kuss auf ihre Fingerknöchel. Giannas Wangen wurden warm. „Das machst du schon den ganzen Tag.“„Was denn?“„Mich so anzusehen, als wäre ich der einzige Mensch auf der Welt.“„Das bist du auch.“Sie lachte leise. Massimo zog sie näher an sich heran, und Gianna lehnte sich an seine Schulter. Sein vertraut
Und als sich die Türen hinter ihr schlossen, spürte Gianna, wie die unsichtbaren Ketten um ihr Herz endlich zerbrachen.Sie machte drei Schritte, bevor sie stehen blieb. Irgendetwas fühlte sich falsch an. Massimo bemerkte es sofort. „Was ist los?“Gianna blickte in den Flur hinter ihnen. „Ich weiß es nicht.“Ein leises Geräusch drang aus den Schatten. Metall, das an Stein kratzte. Massimos Miene veränderte sich. „Luca.“ Sein Beta drehte sich sofort um. „Hinter uns.“Plötzlich stürmte eine Gestalt aus der Dunkelheit hervor. Aldo. Er hielt eine kurze Klinge in der Hand. „Gianna!“Massimo handelte, bevor Gianna reagieren konnte. Er packte Aldos Handgelenk und verdrehte es heftig. Die Waffe fiel zu Boden. Aldo taumelte. Massimo drückte ihn gegen die Wand.„Du hättest auf den Knien bleiben sollen.“Aldo starrte ihn wütend an. „Sie hat mein Leben zerstört!“„Nein.“ Massimos Stimme war beängstigend ruhig. „Du hast dein eigenes Leben zerstört.“Aldo wehrte sich. „Du hast mir alles genommen!“
Und nun war sie in Massimos Händen.Im Saal herrschte Stille. Alle Blicke richteten sich auf die Türen. Luca stand dort und wartete. Massimos Miene war eiskalt. „Bringt sie herein.“Zwei Krieger der Crescent Howl traten ein. Zwischen ihnen stand Sofia, ihre Kleidung vom Kampf zerrissen, die Handgelenke gefesselt. Sie blickte sich im Saal um, dann fiel ihr Blick auf Gianna. Sofort spiegelte sich Hass in ihrem Gesicht wider.„Du.“Gianna sagte nichts.Sofia lachte bitter. „Glaubst du, du hast gewonnen?“Massimo trat vor. „Du hast mein Territorium angegriffen.“Sofia hob das Kinn. „Ich wollte, was uns gehörte.“Giannas Blick verhärtete sich. „Ich habe dir nie gehört.“Sofia lächelte. „Du warst ein wertloses Streunertier, als du hier angekommen bist.“„Und jetzt?“ Gianna blickte sich in der Halle um. Jeder Krieger der Crescent Howl stand hinter ihr. Jeder Alpha beobachtete sie. Massimo stand neben ihr. „Und jetzt bin ich die Luna.“Sofias Lächeln verschwand. Massimo wandte sich an Luca. „







