เข้าสู่ระบบEinige Wochen waren vergangen.Seit jenem Abend in Brysanne hatte sich vieles verändert.Und gleichzeitig fühlte sich manches erstaunlich normal an.Rina stand hinter der Theke ihres Buchladens und sortierte gerade eine Lieferung, während leise Musik aus dem kleinen Lautsprecher in der Ecke spielte.Die Sonne fiel durch das Schaufenster und tauchte die Regale in warmes Licht.Ein ganz gewöhnlicher Nachmittag.Zumindest auf den ersten Blick.Denn auf ihrem Handy lag eine neue Nachricht.Rina musste schon lächeln, bevor sie sie überhaupt geöffnet hatte.Ryan:Wie lange musst du heute noch arbeiten?Rina tippte zurück.Rina:Noch ungefähr zwei Stunden.Die Antwort kam fast sofort.Ryan:Zu lange.Rina lachte leise.Rina:Du bist ungeduldig.Ryan:Nur bei dir.Sie schüttelte grinsend den Kopf.„Unglaublich.“„Was ist unglaublich?“Rina zuckte zusammen.Kathy stand plötzlich neben ihr.„Nichts.“Kathy sah auf das Handy.Dann auf Rina.Dann wieder auf das Handy.„Ryan?“Rina seufzte.„Ja.“
Für einen Augenblick schien die gesamte Arena den Atem anzuhalten.Dann explodierte die Halle.Jubel.Schreie.Klatschen.Pfiffe.Überall gingen Handys nach oben, während die Fans kreischend aufsprangen und versuchten, diesen besonderen Moment festzuhalten.Rina hörte nichts davon.Sie spürte nur Ryans Arme um sich.Seine Nähe.Seine Wärme.Und seine Lippen auf ihren.Der Kuss war sanft.Nicht hastig.Nicht überstürzt.Als hätten beide viel zu lange auf genau diesen Moment gewartet.Ryan löste sich schließlich ein kleines Stück von ihr.Nur so weit, dass er sie ansehen konnte.Rina öffnete langsam die Augen.Ein glückliches, tränenverschmiertes Lächeln lag auf ihrem Gesicht.Ryan lächelte ebenfalls.„Hi“, flüsterte er.Rina musste leise lachen.„Hi.“Hinter ihnen wurde der Jubel noch lauter.Rina drehte den Kopf ein wenig.Und erst jetzt wurde ihr bewusst, was gerade um sie herum passierte.Die gesamte Arena stand.Tausende Menschen jubelten.Einige Fans hielten sich die Hände vor den
Ryan konnte kaum glauben, was Cody ihm gerade gesagt hatte.Er sah seinen Freund einige Sekunden lang einfach nur an.All die Spannung, die sich zwischen ihnen aufgebaut hatte, schien plötzlich verschwunden zu sein.„Cody …“Mehr brachte er zunächst nicht heraus.Dann erschien ein ungläubiges Lächeln auf seinem Gesicht.Ryan trat einen Schritt auf ihn zu und zog ihn kurzerhand in die Arme.Cody war für einen Moment überrascht, erwiderte die Umarmung dann aber.Fest.Ehrlich.Ohne weitere Worte.„Danke“, murmelte Ryan.Cody klopfte ihm leicht auf den Rücken.„Schon gut.“Als sie sich wieder voneinander lösten, sah Ryan ihn noch einmal an.„Wirklich.“Cody lächelte.„Ich weiß.“Dann wandte Ryan den Blick wieder nach unten.Zu Rina.Und plötzlich war alles andere wieder unwichtig.Rina konnte noch immer nicht glauben, was gerade passierte.Sie stand zwischen Kathy, Mimi und Jona und hatte das Gefühl, als würde sie einen Film sehen, dessen Handlung sie selbst nicht mehr verstand.Cody.Ry
Kaum war der letzte Ton verklungen, begann tosender Applaus.Die gesamte Arena schien plötzlich zu beben.Menschen schrien, klatschten und riefen den Namen der Band. Überall flackerten Lichter auf, und die ersten Fans hielten ihre Handys in die Höhe.Doch Rina nahm davon kaum etwas wahr.Sie stand einfach nur da.Reglos.Tränen liefen über ihr Gesicht.Sie hatte nicht einmal versucht, sie wegzuwischen.Noch immer sah sie zu Ryan.Er stand auf der Bühne.Das Mikrofon lag locker in seiner Hand, während sein Blick noch immer auf ihr ruhte.Für einen Moment schien es, als gäbe es zwischen ihnen überhaupt keine Tausende von Menschen.Nur diesen einen Blick.Diese eine Verbindung.Und die Worte des Liedes hallten noch immer in ihrem Kopf nach.My heart will always find you.Rina schluckte.„Ryan …“Mehr brachte sie nicht heraus.Neben ihr sah Kathy zu ihrer Schwester.Dann zu Mimi.Die beiden wechselten einen Blick.Ein breites, wissendes Grinsen erschien auf Mimis Gesicht.„Oh“, murmelte s
Ryan hielt das Mikrofon in der Hand.Für einen Moment sagte er nichts.Die Arena war still geworden.Nicht vollkommen still – dafür waren viel zu viele Menschen hier. Doch im Vergleich zu dem tosenden Jubel von eben fühlte es sich beinahe so an, als hätte jemand die Zeit angehalten.Ryan atmete tief durch.Er hatte sich diesen Moment so oft vorgestellt.In seinem Kopf hatte er genau gewusst, was er sagen wollte.Welche Worte.Welche Reihenfolge.Wie er die Geschichte hinter dem Lied erklären würde.Er hatte sogar überlegt, ob er überhaupt erwähnen sollte, für wen er es geschrieben hatte.Doch jetzt, wo er hier stand und Rina tatsächlich vor sich sah, erschien ihm plötzlich alles falsch.Zu einstudiert.Zu geplant.Zu wenig von dem, was er wirklich fühlte.Sein Blick wanderte wieder zu ihr.Rina stand zwischen Kathy, Mimi und Jona.Sie sah ihn an.Und allein dieser Blick brachte all die vorbereiteten Worte durcheinander.Ryan musste kurz lächeln.Er senkte den Blick und atmete noch ein
Kapitel 174 – Eine ganz besondere AnkündigungDer dritte Song endete mit einem letzten kraftvollen Beat.Die sieben Mitglieder von Hwarang blieben noch einen Moment in ihrer Formation stehen, bevor die Musik langsam verklang.Die Arena tobte.Applaus.Schreie.Rufe.Rina stand mitten zwischen Kathy, Mimi und Jona und musste erst einmal tief durchatmen.„Wow“, sagte Jona völlig außer Atem.Mimi lachte.„Ich glaube, ich brauche Wasser.“„Ich auch“, stimmte Kathy zu.Auf der Bühne gingen inzwischen die helleren Scheinwerfer an.Die sieben Jungs lösten ihre Formation auf und verteilten sich etwas lockerer über die Bühne.Ein paar von ihnen griffen nach Wasserflaschen, während die Menge weiterhin laut jubelte.Rina konnte den Blick noch immer kaum von Ryan lösen.Der bordeauxfarbene Anzug wirkte im hellen Bühnenlicht noch intensiver.Er trank einen Schluck Wasser und fuhr sich kurz mit der Hand durch die Haare.Ganz anders als während der Performance.Fast wieder wie der Ryan, den sie kann
„Weißt du, Rina…“, sagte Kathy leise, während sie den Blick über die funkelnden Lichter schweifen ließ, „ich wette, wir werden ihn live noch viel beeindruckender finden. Ich kann es jetzt schon kaum erwarten.“ Rina zog ihren Schal ein Stück höher und lächelte, ohne sofort zu antworten. „Ja…“, mein
Der Schnee fiel weiterhin leise über Monvalle und legte sich wie eine glitzernde Schicht über die Stadt. Rina saß noch in ihrem kleinen Buchladen, den Blick kurz ins Leere gerichtet, als das vertraute Klingeln der Tür sie aus ihren Gedanken holte. Sie blinzelte, richtete sich leicht auf — und ein
„Entschuldigen Sie …" Schon bei den ersten Worten hatte Rina das Gefühl, dass seine Stimme den ganzen Raum ausfüllte – ruhig, tief und warm genug, um sich sofort in die Stille des Buchladens einzufügen. „Ich suche nach einem Buch", sagte er weiter. „Es ist schon älter, und ich hatte gehofft, viell
Kathy trug Lio vorsichtig die Treppe hinauf. Die Stufen knarrten leise unter ihren Schritten, während im oberen Flur nur das warme Licht einer kleinen Lampe brannte. Behutsam zog sie ihm den dicken Schlafanzug an, und der Kleine ließ es halb schlafend, halb zufrieden über sich ergehen. Er gähnte n







