Alles, was sie jetzt sagten, um mich besser fühlen zu lassen, diente einzig und allein dazu, ihr eigenes Gewissen zu beruhigen. Ich hatte ihnen in einem echten Moment der Not nicht zugetraut, für mich da zu sein, weil sie es im Alltag auch nie gewesen waren. Ich kannte meinen Platz, hatte ihn immer gekannt. Nun verwischten sie diese Grenzen und machten es mir schwer, Abstand zu halten und mich selbst davor zu schützen, wieder verletzt zu werden. Mit dem körperlichen Schmerz durch meine Peiniger und das Training kam ich zurecht, davon wusste ich, wie man heilt. Aber mit dem seelischen Schmerz, der mich mein ganzes Leben begleitet hatte, wusste ich nicht, wie ich damit umgehen sollte. Also hielt ich Abstand. Ich wollte diesen Abstand weiter wahren, doch meine Wölfin hatte recht, wir brauchten unser Rudel oder zumindest ein Rudel. „Ist das der Grund, warum du weggelaufen bist? Du rennst immer weg, sobald die Aufmerksamkeit auf dir liegt“, fragte Oliver und beugte sich nach vorn, die Ellb
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