Clara kam mit Lotta im Restaurant an, und kurz darauf kam auch Sophie dazu. Drei Jahre waren vergangen, doch Sophie hatte sich kaum verändert. Ihr langes Haar fiel weich und glänzend über die Schultern, und das kleine, zarte Gesicht mit der hellen Haut strahlte eine anmutige Wärme aus. Schon beim Eintreten wirkte sie wie eine Tochter aus gutem Hause, elegant und fein. Sophie lief fröhlich auf die beiden zu. „Clara, Lari!“ Clara schloss sie mit einem großen, herzlichen Lächeln in die Arme. Lotta sagte lachend mit ihrer weichen, kindlichen Stimme: „Wow, Sophie, du siehst noch hübscher aus als beim letzten Mal!“ Sophie ging in die Hocke und küsste Lotta liebevoll auf die Wange. „Lari, ich bin doch deine Patentante! Du kannst mich doch nicht einfach Sophie nennen, sag lieber ‚Tante Sophie‘!“ Lotta kicherte: „Aber du bist so schön! Wenn wir zusammen unterwegs sind, denken bestimmt alle, du wärst meine Schwester.“ „Du weißt wirklich, wie man Komplimente macht! Hier, si
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