Niklas legte seine Hand auf Claras Schulter. „Ich weiß, Clara ...“ „Du weißt gar nichts, Niklas! Ich habe das Gefühl, du willst mir gar nicht wirklich helfen!“ Niklas zog die Augenbrauen zusammen. „Clara, warum zweifelst du an mir? Nur weil Lari nicht meine Tochter ist? Dann unterschätzt du mich völlig. Ich würde doch nicht zusehen, wie ihr etwas zustößt, nur weil sie nicht mein Kind ist. Ich mag Lari wirklich.“ Clara wusste, dass sie aus lauter Sorge die Fassung verloren hatte. Laris Entführung hatte sie als Mutter völlig aus der Bahn geworfen. Wie konnte sie an Niklas zweifeln, wo doch auch Charlotte entführt worden war? Jetzt blieb ihr nur das Warten, auch wenn jede Minute, jede einzelne Sekunde quälte sie. „Herr Hoffmann, es tut mir leid. Ich war einfach zu aufgebracht.“ Niklas nickte leicht: „Schon gut.“ In diesem Moment hob er den Kopf und sah eine vertraute Gestalt – es war Lukas. Lukas war angekommen. Niklas sagte sofort: „Clara, das hier ist die Ha
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