„Diese Frage kannst du Sebastian stellen, anstatt mich hier zur Rede zu stellen.“Vor Wut wurde Sophias Stimme immer lauter, und ein deutlicher Groll schwang mit.Claudia hatte eigentlich nur vorgehabt, die Außenstehenden zu besänftigen, doch als sie sah, wie aufsässig Sophia war, loderte auch in ihr die Wut auf.„So sprichst du mit deiner Mutter?“Claudia begann mit der moralischen Keule: „Vergiss nicht, wem du alles verdankst, was du heute hast.“Bei diesen Worten wusste Sophia nicht mehr, was sie sagen sollte.Nach all den Jahren hatte sich ihre Mutter also kein bisschen verändert.Bei diesem Gedanken wurde Sophia innerlich kalt.Sie konnte nicht anders, als zu fragen: „Bin ich in Ihren Augen also nur ein Werkzeug zum Geldverdienen?“Als Elena das hörte, konnte sie ihr Grinsen kaum noch verbergen.Genau so – die beiden sollten sich ruhig weiter streiten.Am Ende würde sie lachende Dritte sein.Claudia empfand ein gewisses Unbehagen, doch bevor sie etwas sagen konnte, gos
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