Lena hatte nicht damit gerechnet, kaum aus der Bibliothek getreten, Jakob direkt in die Arme zu laufen.Bei seinem Anblick dachte sie sofort daran, wie Tobias sein Telefonat beendet hatte. Instinktiv wollte sie ausweichen, doch Jakob stellte sich ihr in den Weg.Sein Blick war finster. Mit ernster Stimme sagte er: „Wir müssen reden.“Eigentlich fand Lena, dass es nichts zu bereden gab. Aber sie befürchtete, er könnte die Sache mit Tobias ansprechen, und außerdem musste sie ihm ein paar Dinge ein für alle Mal klarmachen – damit er aufhörte, sie zu belästigen.In einer unauffälligen Ecke neben der Bibliothek standen sich Lena und Jakob gegenüber.Jakob sah sie mit einem komplizierten Blick an.In Lenas Gegenwart hatte er sich eigentlich immer überlegen gefühlt. Er wusste, dass sie ihn mochte. Damals, als seine Freunde ihn damit aufgezogen hatten, war er ganz stolz gewesen und hatte sich vorgestellt, sie würde ewig an ihm hängen.Doch seit er mit Julia zusammen war, hatte Lena ihm
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