Heike trollte sich kleinlaut. Erst nachdem sie verschwunden war, trat Lena aus der Kabine.Susanne erblickte sie und hielt lächelnd die Tüten hoch. „Ich habe mir erlaubt, einfach alles zu kaufen.“Es war für Lena bestimmt, und doch klang es, als wolle Susanne ihr jede Last ersparen.Lena war zutiefst gerührt. Ohne Rücksicht auf die Blicke der Umstehenden schloss sie Susanne in die Arme.Die plötzliche Umarmung überraschte Susanne. Dann hörte sie Lenas gedämpfte Stimme. „Danke.“Susanne lächelte und klopfte ihr sanft den Rücken, als würde sie ein Kind trösten. „Nicht dafür. Ein paar Klamotten, mehr ist es nicht.“Sie ahnte nicht, dass Lenas Dankbarkeit weit über die Kleidung hinausging. Es war die mütterliche Wärme, die sie so spät, aber umso deutlicher spürte.In dem Moment, als sie den Mut aufgebracht hatte, Susanne zu umarmen, war alle Anspannung und Befangenheit wie weggeblasen. In ihrem Herzen rückte Susanne ein Stückchen näher.Als Heike aus der Toilette kam, sah sie die F
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