Kaum war die Verbindung hergestellt, zerschmetterte die Stimme am anderen Ende jede Hoffnung.„Hier ist Tobias Strauß.“Die kühle Stimme drang glasklar durch das Telefon.In diesem Moment schien für Jakob die Welt einzustürzen. Es dauerte eine Ewigkeit, bis er seine Stimme wiederfand: „P-Professor Strauß.“„Du weißt, warum ich anrufe.“ Tobias’ Ton war ruhig.Jakobs Herz raste. Seine Hand klammerte sich ums Handy.„Du wirst sofort im Uni-Forum eine öffentliche Entschuldigung veröffentlichen. Darin schreibst du, warum du dich entschuldigst, bei wem und aus welchem Motiv du so gehandelt hast.“Das wäre das Ende seines Rufs.Jakobs Stimme war rau, beinahe flehend: „Professor Strauß, ich kann mich bei Lena persönlich entschuldigen – auf Knien, wenn es sein muss. Ich bin noch Student. Können Sie mich nicht verschonen?“„Du bist noch Student?“ Tobias wiederholte seine Worte, und die Temperatur in seiner Stimme sank spürbar. „Hast du daran gedacht, als du die Fotos ins Forum gestellt
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