„Mit zwanzigtausend Euro. Mit der Zukunft eures Sohnes.“Wolfgang riss ihr sofort das Handy aus der Hand und fuhr sie wütend an: „Die zwanzigtausend Euro standen uns zu! Wir haben dich großgezogen, und er hat dich einfach geheiratet, ohne ein Wort zu sagen – sollen wir dafür etwa keine Entschädigung bekommen?“„So war das damals nicht abgemacht“, erwiderte Lena. „Sobald ihr das Geld angenommen habt, solltet ihr mich in Ruhe lassen.“Heike drängte sich ans Telefon: „Lena, wir sind eine Familie. Selbst wenn du geheiratet hast, bleibst du unsere Tochter. Wir können uns nicht einfach aus dem Weg gehen – wir müssen doch den Kontakt pflegen.“„Früher gab es keinen Kontakt. Und jetzt, wo ich geheiratet habe, auf einmal schon?“Heike und Wolfgang verschlug es die Sprache.„Wenn ihr euer Wort brecht, dann gebt uns die zwanzigtausend Euro zurück. Und was euren Sohn angeht – der kann sehen, wo er bleibt.“„Du –“ Wolfgang schnappte vor Wut nach Luft. „Du undankbare Tochter! Wie konnten wir
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