Es war die schönste Beschreibung, die Lena je gehört hatte. Ihre Augen wurden feucht, doch sie musste lächeln.Abends hielt Tobias Lena im Arm, während sie schliefen. Das Licht auf dem Nachttisch verbreitete einen sanften Schein. Tobias war noch wach, die Augen offen, und betrachtete Lena.Nach der Geburt hatte sie sich zu viele Gedanken gemacht und in den letzten Tagen einiges an Gewicht verloren. Ihre Kieferlinie war schärfer geworden, die feine Nase aufrecht, die langen Wimpern warfen Schatten.Lena drehte sich leicht und öffnete die Augen, dabei traf sie unerwartet seinen Blick.Er sah sie still an, seine Augen so dunkel wie Tinte, undurchdringlich, sodass sie seine Gefühle nicht lesen konnte.„Was ist?“ Lenas Herz schlug schneller.„Lena“, seine Stimme war tief und heiser, „ich liebe dich sehr. Das weißt du, oder?“Lena wusste nicht, warum ihr Herz plötzlich schwer wurde. Sie vergrub ihr Gesicht an seiner Brust und antwortete mit zitternder Stimme: „Ich weiß.“Tobias sagte
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