„Ich rede und rede, und du antwortest mir mit zwei Wörtern? Ich habe gesagt, du sollst mir Bescheid geben, wenn etwas ist.“Plötzlich fragte Lena: „Ist es dir denn wichtig?“Die Frage kam aus dem Nichts. Heike runzelte die Stirn. „Was soll das heißen?“Lenas Stimme klang belegt. „Nichts.“„Siehst du, wozu nützt dir dein gutes Studium, wenn du nicht mal einen klaren Satz rauskriegst?“Lena hatte keine Lust mehr, mit ihr zu streiten. „Ich muss lernen.“„Ja, ja, schon gut“, sagte Heike, und dann fiel ihr noch etwas ein: „Die Grippe geht gerade stark um. Bleib vorerst an der Uni und komm nicht nach Hause, damit du Lukas nicht ansteckst.“In Lenas Ohren begann es plötzlich zu rauschen. Sie holte tief Luft, um sich zu fangen.„Verstanden“, sagte sie ruhig.Nach dem Auflegen unterdrückte Lena den Impuls, ihr Handy auf den Boden zu schleudern. Die Unruhe in ihr wollte einfach nicht weichen.Sie stand auf, öffnete die Tür des Arbeitszimmers und trat hinaus.Es war bereits Abend. Das
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