Julians Gedanken waren wie leergefegt. Er wusste buchstäblich nicht, wo er anfangen sollte, sie zu suchen.Plötzlich blitzte ein Name in seinem Kopf auf.Marie – Lauras beste Freundin. Sie musste Bescheid wissen.Julian sprang auf, ohne darauf zu achten, dass Asche auf sein Hemd rieselte, und stürmte aus dem Haus.Seine Hände umklammerten das Lenkrad. Er trat das Gaspedal bis aufs Ende und raste, seinem Gedächtnis vertrauend, direkt zu Maries Wohnung.Eine halbe Stunde später.Ding-dong!Das Klingeln ertönte.Marie, die den Lieferservice vermutete, öffnete die Tür und erstarrte für einen Moment beim Anblick des Besuchers.So hatte sie Julian noch nie gesehen.Seine Haare waren zerzaust, die Augen blutunterlaufen, an seiner Kleidung klebte Asche – insgesamt wirkte er völlig ramponiert.Julian schob sie einfach beiseite und trat mit großen Schritten ein. „Laura“, sagte er mit rauer Stimme, „ich weiß, dass du hier bist.“„Du magst Katzen? Wir können eine zu Hause halten. Du ma
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