Sophie versteckte den Befund und betrat das Wohnzimmer. Margarete und Erik verstummten.Anders als sonst grüßte Sophie niemanden.Früher hatte sie naiv geglaubt, wenn sie sich um die Schwiegereltern kümmerte und eine verständige, rücksichtsvolle Ehefrau war, würde ihr Mann sie eines Tages sehen.Doch die Realität hatte ihr eine schallende Ohrfeige gegeben.Selbst wenn sie ihr Herz herausriss und es den Lindens auf dem Silbertablett servierte – die würden nicht mal hinsehen.Fünf Jahre einseitige Hingabe. Es war Zeit, damit aufzuhören.Erik wusste, warum er heute hier war, also sah er zu Anna und wies an: „Anna, begleiten Sie meine Mutter hinaus.“Die ganze Zeit stand Sophie schweigend daneben, doch in ihren Augen lag eine seltsame Kälte.Erik führte das Familienunternehmen und machte seine Sache hervorragend. Er hatte auch einen guten Charakter – respektvoll und sanft zu den Älteren, loyal zu Freunden, fair zu Untergebenen, fürsorglich zu Angestellten...Alle, die mit ihm zu t
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