ログインFünf Jahre Ehe – Sophie gab alles, ohne je etwas zu verlangen. Sie kümmerte sich um das Kind, war eine vorbildliche Schwiegertochter und ließ Erik all seinen Freiheiten. Doch ihre selbstlose Hingabe wurde damit belohnt, dass ihr Mann sich eine Geliebte hielt – ihr ein Auto schenkte, eine Wohnung kaufte, ihr einen Job besorgte, und verwöhnte sie nach Strich und Faden. Um das Herz ihres untreuen Mannes zurückzugewinnen, beschloss Sophie, noch einmal schwanger zu werden – diesmal mit einem Sohn. Sie dachte, wenn Erik bereit war, noch ein Kind mit ihr zu haben, würde er sie als seine rechtmäßige Ehefrau anerkennen. Doch die Wahrheit war: Erik fürchtete nur die Risiken einer Schwangerschaft für seine Geliebte und benutzte Sophie als Gebärmaschine. Sie dachte, selbst wenn sie ihren Mann verlor, hätte sie noch ihre Tochter. Doch die Rose, die sie mit eigenen Händen großgezogen hatte, war längst zur Vertrauten einer anderen geworden. Schließlich erlosch jede Hoffnung in Sophie. Sie trieb das zweite Kind ab und wollte nur noch die Scheidung – weder Mann noch Tochter sollten noch zu ihr gehören. Doch als das Trennungsjahr begann, stand plötzlich der Ehemann, der nie nach Hause gewollt hatte, vor ihr im Wohnzimmer: „Hatten wir nicht vereinbart, dass du mir ein zweites Kind schenkst?“
もっと見る„Bring Amelie hin. Ich bin schon in der Firma.“Die Bedienstete machte Amelie fertig, flocht ihr zwei Zöpfe und gab ihr Frühstück.Von acht Uhr bis acht Uhr zwanzig warteten sie – die Kita begann gleich, aber Sophie kam aber nicht.Die Bedienstete wurde nervös und ging nach draußen, um zu suchen.Da erschien Friedrich mit seinem Stock am Eingang der Halle. Als er die eilige Bedienstete sah, fragte er unwirsch: „Was ist los? Warum so aufgeregt?“Die Bedienstete blickte hinter Friedrich, sah aber Sophie nicht. Verwundert fragte sie: „Alter Herr, wo ist Frau Linden? Amelie wartet auf sie. Gleich wird sie zu spät kommen. Frau Linden hat wirklich kein Zeitgefühl.“Friedrich hatte keine Zeit, die Bedienstete für ihre Kritik an der Herrin zu tadeln. Er runzelte die Stirn: „Sophie ist schon weg. Ist Erik nicht noch oben? Bringt er Amelie nicht zur Schule?“Die Bedienstete wurde noch aufgeregter: „Der junge Herr ist auch weg. Er hat mir aufgetragen, Frau Linden auszurichten, dass sie Ame
Die Bedienstete eilte ans Bett und fragte leise: „Amelie, was ist denn los?“Als Amelie die Bedienstete sah, weinte sie nur noch heftiger.„Ich will Papa, ich will Papa…“Sie schlug noch kräftiger auf das Laken und strampelte wild mit den Beinen.Die Bedienstete wollte sie in den Arm nehmen: „Amelie, dein Papa ist schon weg. Er hat gesagt, deine Mama bringt dich in die Kita. Soll ich dir beim Waschen helfen?“Amelie sah die noch fettigen Hände der Bediensteten und stieß sie angewidert weg: „Ich will nicht, dass du mich anfasst! Nimm deine schmutzigen Hände weg!“Die Bedienstete zog ihre Hände zurück und versuchte sie sanft zu beruhigen: „Dann hör erst mal auf zu weinen, Amelie. Wenn deine Mama zurückkommt, kann sie dir beim Waschen helfen, ja?“Amelie wandte den Kopf ab und sagte verärgert: „Ich will nicht, dass sie mich wäscht.“Die Bedienstete seufzte hilflos: „Amelie, deine Mama ist mit dem alten Herrn unterwegs. Ich mache dich erst mal fertig und frisiere dich. Wenn sie zur
Am anderen Ende des Telefons hörte Lena Amelies Worte und versuchte sofort, sie zu beruhigen: „Amelie, Schätzchen, lass das Baden heute Abend. Morgen, wenn du wieder zu Hause bist, bade ich dich.“Amelie hörte es, gab aber nur ein unwilliges „Hm“ von sich: „Ist ja gut.“Lena war zwar nett, aber Mama badete sie gründlicher.Doch die jetzige Mama liebte sie überhaupt nicht mehr.Erik war ein Mann – es wäre unpassend gewesen, wenn er Amelie gebadet hätte. Amelie rief auch nicht nach der Bediensteten, sondern kletterte einfach ins Bett, zog die Decke über sich und schloss die Augen.Nach dem Videoanruf stand auch Erik auf. Er warf Sophie einen Blick zu, fragte aber nichts weiter und ging ins Bad, um sich fertig zu machen.Als er herauskam, hatte Sophie das Licht bereits gelöscht. Nur die Wandlampe brannte noch.Erik legte sich neben Amelie, konnte aber nicht einschlafen. Vom Sofa in der Nähe hörte er Sophies ruhige Atemzüge.Was war nur der Grund für Sophies drastische Veränderung?
Als Amelie im Wohnzimmer ihren Wutanfall beendet hatte, kam Erik gerade aus Friedrichs Schlafzimmer.Er sah die verstreuten Karten auf dem Boden, blickte sich um, konnte aber Sophie nirgends entdecken.Etwas verwundert fragte er Amelie: „Wo ist deine Mama?“Amelie warf einen wütenden Blick nach oben: „Sie ist hochgegangen.“Bei diesen Worten war Erik einen Moment wie benommen.Die Frau, für die ihre Tochter einst alles bedeutet hatte, kümmerte sich jetzt überhaupt nicht mehr um sie.Nach ein paar Sekunden Schweigen nahm er Amelies Hand: „Komm, ich bringe dich nach oben zum Waschen.“Amelie blieb stehen: „Papa, ich will nicht mit Mama schlafen.“Erik drehte sich zu ihr um und sagte ausdruckslos: „Großvater hat nur ein Zimmer vorbereitet. Wenn du nicht mit Mama schlafen willst, sag es ihm selbst.“Amelie schob die Unterlippe vor. Unzufriedenheit und Widerstand standen ihr ins Gesicht geschrieben.Aber Papa stand nicht auf ihrer Seite – Aufbegehren war zwecklos, also gab sie nac