Kalt wie dein Herz

Kalt wie dein Herz

作家:  Luisaたった今更新されました
言語: Deutsch
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概要

Modern

Drama

Schmerzliche Romanze

CEO

Rücksichtslos

Unabhängig

Schwangerschaft

Reue

Vergebung

Fünf Jahre Ehe – Sophie gab alles, ohne je etwas zu verlangen. Sie kümmerte sich um das Kind, war eine vorbildliche Schwiegertochter und ließ Erik all seinen Freiheiten. Doch ihre selbstlose Hingabe wurde damit belohnt, dass ihr Mann sich eine Geliebte hielt – ihr ein Auto schenkte, eine Wohnung kaufte, ihr einen Job besorgte, und verwöhnte sie nach Strich und Faden. Um das Herz ihres untreuen Mannes zurückzugewinnen, beschloss Sophie, noch einmal schwanger zu werden – diesmal mit einem Sohn. Sie dachte, wenn Erik bereit war, noch ein Kind mit ihr zu haben, würde er sie als seine rechtmäßige Ehefrau anerkennen. Doch die Wahrheit war: Erik fürchtete nur die Risiken einer Schwangerschaft für seine Geliebte und benutzte Sophie als Gebärmaschine. Sie dachte, selbst wenn sie ihren Mann verlor, hätte sie noch ihre Tochter. Doch die Rose, die sie mit eigenen Händen großgezogen hatte, war längst zur Vertrauten einer anderen geworden. Schließlich erlosch jede Hoffnung in Sophie. Sie trieb das zweite Kind ab und wollte nur noch die Scheidung – weder Mann noch Tochter sollten noch zu ihr gehören. Doch als das Trennungsjahr begann, stand plötzlich der Ehemann, der nie nach Hause gewollt hatte, vor ihr im Wohnzimmer: „Hatten wir nicht vereinbart, dass du mir ein zweites Kind schenkst?“

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第1話

Kapitel 1

Als Sophie Römer zum Goldhain zurückkehrte, war es bereits zehn Uhr abends.

Heute war der Fünfzehnte – ihr Eisprungtermin.

Das erste Kind war ein Mädchen gewesen, und ihre Schwiegereltern drängten seither auf ein weiteres.

Bei jeder anderen Familie hätte sie gefragt, ob es vielleicht einen Thron zu vererben gibt.

Doch die Lindens waren die reichste Familie in Karlstadt – und da wartete tatsächlich ein Milliardenvermögen auf einen männlichen Erben.

Als sie das Schlafzimmer betrat, machte Erik sich bereits frisch.

Kein einziges nettes Wort – sie gingen direkt ans Werk.

Drei Minuten später ging Erik ins Bad, während Sophie ihre Beine an die Wand lehnte, den Körper im rechten Winkel, um ja nichts von Eriks Samen zu verschwenden.

Um das Ziel zu erreichen, durfte kein einziger Tropfen verschwendet werden.

Bald kam Erik aus dem Bad. Mit dem Rücken zu Sophie zog er sich an und sagte: „Mach regelmäßig Tests. Ruf mich an, wenn es positiv ist!“

Fünf Jahre Ehe, und er gab ihr gegenüber immer nur das Nötigste von sich.

Ihre Ehe existierte nur noch auf dem Papier.

Erik hatte eine andere Frau. Sophie hatte all seine Social-Media-Profile durchforstet, bis sie endlich eine Spur fand und schließlich das Konto dieser Frau aufspürte.

Seitdem verfolgte sie heimlich deren Posts.

Die Aktivitäten ihres Mannes konnte sie ausgerechnet nur durch die Frau verfolgen, die ihre Ehe zerstörte.

Diese Frau dokumentierte fleißig alles – von den drei täglichen Mahlzeiten bis hin zu Feiertagen und Geburtstagen.

Bevor sie versuchten, ein zweites Kind zu bekommen, bekam Sophie Erik kaum zu Gesicht. Aber jetzt sahen sie sich immerhin einmal im Monat.

Da sie wusste, dass Erik es eilig hatte, setzte Sophie sich hastig auf und rief seinem Rücken hinterher: „Können wir reden?“

Erik drehte sich um und fragte mit unbewegter Miene: „Worüber?“

Sophie senkte die Stimme, fast flehend: „Ich will, dass wir es noch mal versuchen.“

Obwohl sie wusste, dass diese Ehe keinen Sinn mehr hatte, wollte Sophie es trotzdem versuchen.

Was, wenn es doch klappte?

Sie hatte endlich den Mann geheiratet, den sie immer gewollt hatte, und ihm eine Tochter geboren. Sie wollte nicht, dass ihre Ehe scheiterte.

Doch ihre Worte verhallten ungehört. Ob Erik sie wirklich nicht gehört hatte oder nur so tat, blieb unklar.

Er zog sich fertig an, legte seine Uhr um und ging zur Tür.

Sophie sprang aus dem Bett, warf sich aber nicht wie sonst an ihn und flehte ihn an zu bleiben.

Im letzten Moment, bevor Erik ging, brach es aus ihr heraus: „Erik, du kommst einmal im Monat her, rufst mich nie an, und wir haben noch nie zusammen gegessen. Wir leben völlig aneinander vorbei – was soll das für eine Ehe sein?“

Erik hielt inne. Nach einer langen Pause drehte er sich zu Sophie um. Er ignorierte ihre Tränen, ignorierte ihren Kummer und sagte nur: „Wenn du mit einem Sohn schwanger bist, ziehe ich wieder in den Goldhain.“

Damit ging er, ohne zu zögern.

Sophie blieb stehen und folgte ihm nicht.

Acht Jahre Schwärmerei, fünf Jahre Ehe – sie hatte alles gegeben. Bei der Geburt ihrer Tochter hatte sie eine Fruchtwasserembolie erlitten, und dreimal hatten die Ärzte sie für kritisch erklärt.

Trotzdem war sie bereit gewesen, für einen Sohn noch einmal ihr Leben zu riskieren.

Doch in diesem Moment fragte sie sich plötzlich: War es das wert? Oder nicht?

Nach dem Duschen griff Sophie wie gewohnt zum Handy und öffnete Instagram. Sie scrollte zu „Oft angesehen“ – dort war nur ein einziges Profil, ein süßes Profilbild, der Name: „Lena“.

Sie tippte drauf und sah ein neues Video, vor zwei Minuten gepostet. Es war nur ein Bild: zwei Schatten unter einer Straßenlaterne, und in der rechten unteren Ecke sah man verschränkte Finger mit Partnerarmbändern.

Die Bildunterschrift: „Zwei Schatten unter der Laterne. Einer gehört mir, der andere auch.“

Als Sophie das sah, stockte ihr der Atem. Aber verglichen mit dem ersten Mal, als ihre Welt zusammengebrochen war, blieb sie jetzt fast ruhig.

Vielleicht hatte sie sich einfach daran gewöhnt.

Bei jedem Treffen eilte Erik davon, um eine andere Frau zu sehen.

Doch nüchtern betrachtet – solange Erik noch bereit war, den Erben mit ihr zu zeugen, konnte niemand ihr den Status als Frau Linden streitig machen.

Nur musste Sophie diese verkorkste Ehe allein ausbaden.

...

Einen Monat später.

Um sieben Uhr abends eilte Sophie mit dem druckfrischen Schwangerschaftsbefund zum Goldhain zurück.

Gerade als sie ins Wohnzimmer treten wollte, hörte sie die Stimme ihrer Schwiegermutter Margarete Fischer: „Erik, du bist jetzt zweiunddreißig. Fünf Jahre verheiratet, das erste Kind ein Mädchen – na gut. Aber beim zweiten seid ihr auch nur halbherzig dabei. Einmal im Monat zusammen – wie soll Sophie da schwanger werden? Wenn es so nicht klappt, dann lass doch die andere dir eins machen. Solange es ein Junge ist, solange es ein Linden ist, erkenne ich das Kind an.“

Erik wies den Vorschlag sofort zurück: „Das ist doch nicht dasselbe.“

Margarete wurde ungehalten: „Wieso nicht?“

Sophie wich zur Seite. Dass Erik für sie sprach, ließ ihr Herz kurz höher schlagen.

Ja, egal was Erik draußen trieb – sie war seine einzige Ehefrau.

Bald drang Eriks Stimme wieder heraus: „Mama, hast du vergessen, was bei Amelies Geburt passiert ist? Die Fruchtwasserembolie?“

Bei diesen Worten wurde Margarete nur noch wütender: „Du wagst es, das zu erwähnen? Wir haben uns so einen Unglücksraben ins Haus geholt! Andere Frauen kriegen vier, fünf Kinder ohne Probleme, aber diese Sophie muss so ein Drama draus machen. Beim ersten Kind stand die Familie drei Tage lang in den Schlagzeilen. So ein Pech!“

Margaretes Schimpfen über Sophie ging bei Erik zum einen Ohr rein und zum anderen raus. Er sagte nur: „Eine Geburt ist riskant. Sophie hat das schon einmal durchgemacht, sie hält das aus. Aber Lena ist noch jung. Ich bringe es nicht übers Herz, sie diesem Risiko auszusetzen.“

Sophie stand draußen wie vom Donner gerührt – erstarrt, ohne Tränen.

Sie wusste, dass Erik sie nicht liebte, dass er sie betrogen hatte, dass sie nicht weitermachen sollten. Und doch hatte sie naiv geglaubt, ihn mit einem Kind halten zu können.

Sie hatte gedacht, egal wie sehr Erik sich draußen auslebte – der Status als Frau Linden würde immer ihr gehören.

Doch die Wahrheit war grausamer, als sie es sich vorgestellt hatte.

Für Erik war sie nur ein Gebärwerkzeug.

Aber er hatte vergessen, dass sie nach Amelies Geburt Depressionen entwickelt hatte und beim Anblick von Blut ohnmächtig wurde.

Sie war eine Frau, die dem Tod gerade so von der Schippe gesprungen war.

Erik hatte Angst, dass Lena etwas passieren könnte, aber er vergaß, dass Sophies Körper noch gefährdeter war.

Was ihr Mann und ihre Schwiegermutter drinnen noch redeten, bekam Sophie nicht mehr mit.

Sie riskierte ihr Leben für die Nachkommenschaft der Familie Linden und verbrachte dafür Nacht für Nacht allein – während ihr Mann fremdging.

Sie umklammerte den Befund und dachte: Es ist Zeit, dem Ganzen ein Ende zu setzen.

Eigentlich hätten sie heute wieder ein Kind zeugen sollen, doch jetzt kam ihr alles sinnlos vor.

Ein Herz konnte wirklich in einem Moment sterben.

Das Kind in ihrem Bauch ... Es gab wohl keinen Grund mehr, es zu behalten.

Wenn andere ihr Leben nicht schätzten, musste sie es selbst tun.

Gerade als sie gehen wollte, entdeckte die Haushälterin Anna sie: „Frau Linden, Sie sind zurück?“

Sophie lächelte Anna an und dachte: Dann spreche ich das mit der Scheidung eben heute an.
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