Lena sagte: „Amelie ist einverstanden.“Sophies Lippen bebten. Sie wollte tatsächlich „Danke“ sagen, doch wofür eigentlich danken?Lena war die Geliebte ihres Mannes, und nun hatte sie auch noch das Herz ihrer Tochter erobert.Die beiden Menschen, die ihr am kostbarsten waren, hatte Lena ihr genommen. Wofür also sollte sie sich bedanken?Am Ende sagte sie gar nichts, sondern streckte Amelie nur schweigend die Hand entgegen: „Amelie, komm, wir gehen.“Ihre Stimme war kühl, ihr Ton längst nicht mehr so warm wie früher.Amelie starrte die ausgestreckte Hand lange wie benommen an. Erst als Lena sie mahnte, ergriff sie sie vorsichtig.Sophie führte Amelie zum Wagen, verstaute ihren Rucksack, schnallte sie an und setzte sich dann erst selbst hinters Steuer.Auf dem Weg zu den Römers rief Hans an und fragte, was Amelie gern aß. Sophie sagte ihm nicht die Wahrheit, sondern bat ihn nur, keine Umstände zu machen.Sie wusste, dass Amelie diese Fahrt nicht freiwillig antrat, und wollte deshalb nic
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