Luna grub die Fingernägel in ihre Handflächen, bis es wehtat. Dann rief sie so ruhig wie möglich: „Papa, leg das Messer hin. Leg es weg.“Tristan sah die vielen Polizisten, und sein Gesicht wechselte zwischen fahl und weiß: „Ich … ich … ich weiß auch nicht, wie das passiert ist, Luna. Ich wollte das nicht. Ich weiß nicht, wie es so weit kommen konnte…“„Wo hast du das Messer her?“ Luna schluckte.„Wir … wir haben im Flur gewartet, ewig, und kein Arzt kam. Ich wollte deiner Mutter einen Apfel schälen, und dann kam die Schwester und sagte, die OP fällt aus, wir sollen nach Hause, es gibt kein Herz mehr. Die haben das total unklar erklärt, und ich hab mich aufgeregt, und dann…“Luna machte ihre Stimme weicher: „Leg das Messer hin. Lass die Frau los. Den Rest übernehme ich.“Tristan nickte hastig.Er war völlig überfordert und wusste nicht, was er tun sollte. Mit zitternden Händen nahm er das Messer vom Hals der Schwester.Die Schwester rannte sofort weg. Die Polizisten stürmten vor
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