Für Außenstehende wirkten die vier wie in angeregtem Geplauder. Luna, mittendrin, saß wie auf glühenden Kohlen.Zum Glück erinnerte Damaris Julian in diesem Moment: „Herr Becker, Frau Erlenbach ist nach unten gekommen. Wir sollten sie begrüßen.“Julian warf Luna einen letzten Blick zu und nickte knapp: „Entschuldigen Sie mich.“Dann ging er mit Damaris am Arm hinüber, um alte Frau Erlenbach zu begrüßen.Luna konnte es kaum fassen.Das erste Treffen nach der offenen Aussprache – und nichts von dem, was sie gefürchtet hatte. Keine Vergeltung, keine gezielten Sticheleien, nicht einmal eine bissige Bemerkung.Julian hatte ihr alles Gute gewünscht und war einfach gegangen. Hatte er tatsächlich eingesehen, dass Zwang nichts brachte, und sie laufen lassen?Das Gefühl, noch einmal davongekommen zu sein, traf sie so unvermittelt, dass ihr Blick Julian unwillkürlich folgte. Woher dieser plötzliche Sinneswandel?Konrad bemerkte, wie „sehnsüchtig“ sie dem anderen hinterherstarrte, und warf
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