„Weiß nicht“, sagte Susanne, „im Moment habe ich nichts zu bereuen, nur Trauer und Schmerz. Ich habe es jahrelang versucht, habe ihn nie wirklich zu mir durchdringen lassen können, und kaum habe ich ihn so weit gebracht, kommt eine andere und sahnt ab.“Luna sagte: „Dann lass ein paar Monate oder ein paar Jahre vergehen und schau zurück. Vielleicht weißt du dann, ob du es bereust, dass es ihn in deinem Leben gegeben hat.“Susanne lächelte: „Mhm.“Erst mit Abstand sah man den ganzen Berg. Bei vielen Dingen musste Zeit vergehen, bevor man sie noch einmal durchdachte und erkannte, was richtig und was falsch gewesen war.Susanne hatte sich deutlich beruhigt und wurde neugierig: „Warum fragst du eigentlich nicht, welcher Vogel-Sohn mir versprochen war?“Luna sagte: „Erik, nehme ich an.“Damals in Seestadt hatte Julian ihr erzählt, Erik habe eine Verlobte.Sie hatte Erik selbst darauf angesprochen. Er hatte es bestätigt, aber auch erklärt, dass weder er noch die Frau etwas füreinander
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