Konrad stimmte Amelies Vorschlag nicht zu: „Eine Frau zu zwingen, sich vor allen auszuziehen, geht zu weit. Dann eben…“Luna fiel ihm sofort ins Wort: „Dann sind wir quitt.“Konrad bemerkte erst jetzt Luna, die zwei Schritte vor ihm stand. Er kniff die Augen zusammen: „Frau Mayer, was meinen Sie mit ‚quitt‘?“Lunas Worte zogen alle Blicke auf sich. Sie sagte: „Ich bin noch da – und Frau Lenz führt Julian einfach weg. Das ist mir gegenüber auch nicht gerade respektvoll.“Damaris stutzte, dann sagte sie rasch: „Ich wollte nur kurz etwas mit ihm besprechen!“Luna zog eine Braue hoch: „Ach ja?“Aus den zwei Frauen, die sich um einen Mann stritten, waren plötzlich drei geworden. Die Anwesenden sahen sich ratlos an, aber niemand wagte einzugreifen.Die Unruhestifterin gehörte zu Matthias, das Opfer war Konrads Cousine, und diejenige, die jetzt eine Erklärung verlangte, war Julians offizielle Begleitung für diesen Abend.Drei Lager, drei mächtige Männer – wer sich einmischte, konnte s
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