„Vertrau mir“, sagte sie, ihre Stimme nun ein intimes Flüstern, fast zärtlich, doch mit einem Hauch von Autorität, der keinen Zweifel zuließ. „Oder besser: Lerne, keine Wahl zu haben.“Lucas schluckte schwer, sein Mund war plötzlich trocken. Er spürte ihre Hände über seine Brust gleiten, ihre Nägel zeichneten langsame, bedächtige Linien, als wollten sie eine Landkarte des Besitzes erstellen. Jede Berührung war ein stummer Befehl, ein Anspruch. Er wollte sie berühren, sie an sich ziehen, doch die Seide an seinen Handgelenken und die Augenbinde hielten ihn gefangen, unterwürfig.Helena führte ihn zum Bett und schob ihn sanft hin. Die Matratze gab unter seinem Gewicht nach, und das Geräusch ihres zu Boden fallenden Kleides ließ ihn den Atem anhalten. Er stellte sich die Kurven vor, die er bereits kannte, nun frei, entblößt, aber unberührbar. Der Gedanke quälte ihn ebenso sehr wie er erregte.„Du bist jung, Lucas“, sagte sie mit schwerer Stimme, in der sich Provokation und Erfahrung vermi
Last Updated : 2026-05-18 Read more