Kapitel 89Juliana war in der Küche und versuchte, einen Zitronensaft zu trinken, um die Übelkeit zu lindern, als sie ein seltsames Engegefühl in der Brust verspürte.Instinktiv legte sie die Hand auf ihren Bauch."Beruhige dich…", murmelte sie zu sich selbst.Doch das Gefühl verschwand nicht. Im Gegenteil, es wurde stärker.Sie ging zum Fenster und schaute hinaus. Die Farm war zu still. Keine Stimmen, kein Motorengeräusch, kein Lachen der Arbeiter. Dann hörte sie angespannte Stimmen."Thomas…", flüsterte sie.Schnell verließ sie das Haus, ignorierte Andréias Rufe im Hintergrund. Sie ging zügig den Feldweg entlang.Je näher sie zum Stall kam, desto stärker wurde das Gefühl. Und dann sah sie sie.Thomas, angespannt auf dem Pferd.Henrique, nur wenige Meter entfernt, den Arm mit einer Waffe ausgestreckt."NEIN!", schrie sie, reiner Verzweiflung.Die beiden Männer drehten gleichzeitig ihr Gesicht."JULIANA, KOMM NICHT NÄHER!", rief Thomas.Henrique lächelte, als er sie sah."Also das ist
Last Updated : 2026-02-09 Read more