Die Nacht war längst über die Stadt hereingebrochen. In der Wohnung, die sie gemietet hatten, herrschte Stille, nur unterbrochen vom gleichmäßigen Ticken der Wanduhr im Wohnzimmer. Die gedämpften Lampen warfen sanfte Schatten an die Wände, schufen eine trügerisch friedliche Atmosphäre.Éléonore saß auf dem Sofa, einen Roman in der Hand, aber sie las nicht wirklich. Ihre Augen überflogen die Zeilen, ohne sie zu sehen, ihr Geist war woanders. Sie dachte an Stéphane, an den Konzern, an diese Krise, die fast alles zerstört hätte. Und sie dachte an Edmond. Immer wieder an Edmond.Dann hörte sie ihn.Schritte im Flur. Schwer, entschlossen. Die Schlafzimmertür öffnete sich, und Edmond erschien im Türrahmen des Wohnzimmers. Er hielt seinen Laptop unter dem Arm.Éléonore hob den Kopf, überrascht. Es war das erste Mal seit ihrer Ankunft, dass er dieses Gerät anfasste. Seit Tagen hatte er es in seinem Koffer gelassen, ausgeschaltet, vergessen. Sie hatte sich schon gefragt, ob er seine Firma völl
ปรับปรุงล่าสุด : 2026-06-04 อ่านเพิ่มเติม