[Perspektive von Zayn]Drei Uhr morgens.Im Schlafzimmer des Vettori-Anwesens waren die Vorhänge fest zugezogen, kein Lichtstrahl drang herein.Ich brauchte kein Licht.Ich konnte Emilias Silhouette in der Dunkelheit perfekt nachfahren.Sie schlief tief und fest, ihr Atem ging schwer und gleichmäßig. Sie hatte sich wie ein vertrauensvolles Kätzchen in meine Arme gekuschelt.Ihr Haar hatte sich um meine Finger gewickelt und duftete schwach nach Vanille.Es war der Duft des Himmels.Ich wagte nicht zu schlafen.Ich hatte Angst, dass ich beim Schließen der Augen aufwachen und feststellen würde, dass dies alles nur ein Traum war. Eine hoffnungslose Fantasie, die ich mir in irgendeinem feuchten und dunklen Kellerloch heraufbeschworen hatte.Meine freie Hand schwebte einen Zentimeter über der sanften Wölbung ihres Bauches.Dort wuchs unser zweites Kind heran.Selbst jetzt, während ich sie so schutzlos schlafen sah, ließ mich diese fast schon krankhafte Angst nicht los. Es war die Angst eines
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