LyraDer Morgen brach wie flüssiges Gold über das Rudelhaus herein, und mit ihm die Nachwirkungen der Nacht. Die Hitze, die gestern im Rudelhaus gefunkt hatte, war noch immer spürbar, vibrierend, als wäre das Haus selbst ein lebendiger Organismus, der jeden Herzschlag, jeden Atemzug, jedes Flüstern von Lust und Macht aufnahm. Ich wachte neben Riven auf, sein Atem ruhig, aber sein Körper drängte sich eng an meinen, die Muskeln unter der Haut angespannt. Die Bestie pulsierte leise in mir, ein vibrierendes Summen, das mir sagte: „Bereit, Lyra. Bereit für alles.“Rivens Hand glitt über meinen Rücken, leicht, fordernd, fast wie ein leiser Befehl. Ich spürte, wie mein Körper reagierte, wie sich die Hitze der Nacht in mir aufbaute, wie das Band zwischen uns stärker wurde, vibrierte, sich mit der Bestie in mir verschmolz. Draußen im Haus hörte ich erste Schritte, leises Flüstern, ein Knarren von Türen. Die jungen Krieger bewegten sich, die Betas, die Veteranen, alle waren aufgeladen, instinkt
Last Updated : 2026-02-11 Read more