LyraDer Hof brannte unter dem ersten Licht des Morgens.Nicht von Feuer.Von Erwartung. Von Spannung. Von Kontrolle, die zerbrach.Lyra stand auf dem Übungsplatz, die Muskeln angespannt, die Sinne geschärft. Riven stand neben ihr, die Präsenz des Alpha war spürbar wie ein Schatten, der sich eng an sie schloss. Die Bindung zwischen ihnen zog sich enger, unsichtbar, aber fühlbar in jedem Herzschlag. Jeder Atemzug war synchron, jeder Schritt ein stilles Versprechen.Ihr Vater trat auf das Feld. Kein Thron. Keine Worte über Autorität – nur Präsenz. Gewicht. Macht.„Du wagst es, dein Rudel zu wählen, deine Gefährten zu wählen“, sagte er ruhig. Kein Zorn, kein Schreien. Nur dieses unerbittliche, kalte Urteil.„Ich wähle nur das, was richtig ist“, erwiderte Lyra, klar, jede Silbe Autorität. „Und niemand wird mir sagen, dass ich falsch liege.“Die Wachen rückten auf. Schwertklingen blitzten, Funken sprühten. Lyra spürte, wie die Luft dichter wurde. Ihre Muskeln spannten sich, bereit. Kein Zi
Huling Na-update : 2026-02-08 Magbasa pa