Aus Elaras SichtDie Welt kehrte langsam zurück, nicht als sanftes Erwachen, sondern als pochender, schmerzhafter Druck hinter meinen Augen. Ich war immer noch im Schwarzen Brunnen, die vertraute Kälte drang in meine Knochen, die silbernen Handschellen ein dumpfes, stetiges Pochen um meine Handgelenke. Mein Mund war trocken, meine Kehle eine Wüste. Ich erinnerte mich nicht, wie ich zurückgekommen war oder wie lange ich bewusstlos gewesen war.Meine Sinne waren abgestumpft, gedämpft. Ich hörte Geräusche, aber sie waren fern, verzerrt. Das rhythmische Tropfen von Wasser. Das Rascheln von etwas Unsichtbarem. Und dann ein leises Flüstern.Es war die Stimme einer Frau, sanft, aber klar, und sie kam aus der Zelle neben meiner. Ich hatte nicht gewusst, dass eine andere Gefangene so nah war. Ich strengte mich an, um zuzuhören, jede Nervenfaser schrie vor Anstrengung.„… fast Zeit“, flüsterte die Frau, ihre Stimme war von einer seltsamen, eiskalten Zufriedenheit geprägt. „Das Blut des Alphas w
Last Updated : 2026-02-11 Read more