ElaraDrei verdammte Stunden.Drei Stunden marschierte ich durch die eisige, pechschwarze Nacht, während der Regen jede Faser meines Körpers durchweichte. Ich spürte jede einzelne Prellung, jeden blauen Fleck und diesen dumpfen, hämmernden Schmerz in meinen Rippen, der mir bei jedem Schritt den Atem raubte.Meine Schuhe waren ruiniert, mein Mantel wog durch das aufgesaugte Wasser gefühlte fünfzig Kilo, und ich roch wie ein nasser Hund, der in einer Mülltonne geschlafen hatte. Ich fühlte mich nicht nur schwach; ich fühlte mich vollkommen entmenschlicht.Als ich endlich die Grenze des Rudelgebiets erreichte, machten die Wachen nicht einmal den Versuch, ihre Verachtung zu verbergen.„Na, seht euch das an. Schau mal, was die Flut da angeschwemmt hat“, spottete einer von ihnen und lehnte sich lässig gegen das Tor des Wachpostens.„Harte Nacht, Luna?“, feixte der andere. Er benutzte meinen Titel wie ein rostiges Messer, das er langsam in meiner Seite umdrehte.Ich starrte einfach nur gerade
Last Updated : 2026-02-10 Read more