Damals hatte Elena zu Nina gesagt, dass sie Menschen nicht ausstehen konnte, die aus einer Gefälligkeit später Ansprüche ableiteten.Sie war schon mit achtzehn lebensfroh und selbstbewusst gewesen, schön, mutig und manchmal herrlich ungestüm. Für die Menschen, die ihr wichtig waren, stellte sie sich ohne Zögern schützend vor sie.Wo immer sie auftauchte, fiel sie auf.„Ich bin froh, dass ich diese fünf Jahre gewartet habe. Am Ende habe ich dich doch bekommen und durfte dein Mann werden.“Wärme breitete sich in Elenas Brust aus, doch ihre Tränen wollten einfach nicht aufhören. Felix wischte ihr eine Träne von der Wange, und schon lief die nächste hinterher.„Ich war so blind“, sagte sie mit tränenerstickter Stimme. „Du hast mich all die Jahre still geliebt, und ich habe nichts davon gemerkt. Beinahe hätte ich jemanden wie dich verloren.“Die Uhr, die er für sie aufgehoben hatte, das Brautkleid, das er schon vor fünf Jahren für sie entworfen hatte, und der Ring aus seiner eigenen Hand.A
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