Mara wusste nicht, was Elena nun von ihr denken würde.Was andere über sie sagten, war ihr im Grunde egal. Aber Elenas Meinung bedeutete ihr etwas.Gerade als die Anspannung kaum noch auszuhalten war, zog Elena die Brauen zusammen.„Was soll ich denn von dir denken? Ich frage mich eher, warum du dir darüber überhaupt Gedanken machst.“Mara sah sie verständnislos an.„Was?“Elena wurde beinahe ärgerlich.„Nach allem, was gerade passiert, solltest du zuerst an dich selbst denken und nicht daran, wie andere dich beurteilen.“Sie nahm Maras Hand und hielt sie fest. Der Gedanke, dass Mara sich ausgerechnet jetzt noch mit solchen Sorgen quälte, tat ihr weh.„Es ist völlig egal, was andere sagen. Und wenn ich dir deswegen Vorwürfe machen würde, wäre ich keine richtige Freundin. Verstehst du?“Für Elena war Freundschaft nichts, das nur funktionierte, solange alles problemlos lief. Wenn es ernst wurde, musste man erst recht auf derselben Seite stehen.Mara spürte sofort ein Kribbeln in der Nase
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