Der Hauptsitz der DuarteTech verwandelte sich in Krisenzeiten in einen stillen Bunker, in dem nur das konstante Summen der Server und das methodische Klicken von Helenas Tastatur erlaubt waren. Sie war nicht nur eine CEO mit strategischem Weitblick; tief unter den Schichten aus Seide und ihrer Führungshaltung blieb sie die brillante Programmiererin, die Muster erkennen konnte, wo andere nur Rauschen sahen. In jener Nacht, während die Stadt São Paulo unter einem dichten Nebel schlief, tauchte Helena in die digitalen Eingeweide der Grupo Moretti ein und grub einen Datentunnel, der sie zum Kern der Unregelmäßigkeiten führen sollte, die ihr Unternehmen bedrohten.Sie war nicht an billiger Industriespionage interessiert. Was Helena suchte, war die Brotkrumenspur, die die Phantomtransaktionen hinterlassen hatten, die Ricardo entdeckt hatte. Mit einem forensischen Analysetool, das sie selbst entwickelt hatte – ironischerweise „Lanterna“ genannt –, begann Helena, die Finanzströme der DuarteTec
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