Étienne betrat das Krankenzimmer und sah Émilie, blass und zerbrechlich, auf dem Bett liegen, eine Infusion im Arm. Sie war eingeschlafen, endlich besänftigt von den Schmerzen des Vortages.Er rückte einen Stuhl näher ans Bett, nahm sanft ihre kleine Hand und strich ihr mit den Fingerspitzen über das Haar.Marc bemerkte es und wusste, dass es Zeit für ihn war zu gehen. Er stand auf und ging zu Isabella.„Hier“, sagte er und reichte ihr das Rezept. „Achten Sie darauf, dass sie alle Antibiotika nimmt.“„Vielen Dank, Marc. Ich weiß alles, was du heute Abend getan hast, wirklich sehr zu schätzen“, sagte Isabella aufrichtig und nahm das Rezept entgegen.Marc nickte, warf Émilie einen letzten besorgten Blick zu und verließ leise das Zimmer.Isabella setzte sich auf den Stuhl gegenüber dem Bett und beobachtete Étiennes Blick, der auf ihrer Tochter ruhte – ein Blick, der fast schuldbewusst wirkte.„Ich kann heute Nacht bei ihr bleiben“, bot Isabella an, nicht nur aus Pflichtgefühl.„Kein Prob
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