Später am Nachmittag kam Étienne aus seinem Zimmer. Lässig gekleidet, in Kleidung, die Isabella selten sah, da er tagsüber nie zu Hause war, stellte er seinen Laptop auf den Esstisch und begann dort zu arbeiten, anstatt an seinem Schreibtisch.Diese Normalität erschien ihm unwirklich.Isabella ging in die Küche und begann, das Mittagessen vorzubereiten. Etwas Einfaches, aber Gutes. Die Art von Essen, die sie für sich selbst kochte, nicht aus Pflichtgefühl.„Wo sind die Zwillinge?“, fragte Étienne, ohne vom Bildschirm aufzusehen. Er wusste nicht einmal, dass sie bei seiner Mutter waren. Als wäre Wochenende.„In Mamas Villa. Sie verbringen das Wochenende dort.“„Okay.“Wahrscheinlich bildete sie sich das nur ein, denn in Étiennes Welt waren Urlaube praktisch eine Sünde. Lag es daran, dass sie in sein Leben getreten war? Sie wusste es nicht, denn sie hatte bisher nur Männer gekannt, die von Montag bis Sonntag arbeiteten. Er hatte nie einen Tag frei.Stille breitete sich aus. Isabella sch
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