Alexandre stand am Fenster seines Eckbüros im 28. Stock, die Hände in den Hosentaschen, und beobachtete, wie die Stadt unter ihm erwachte.Von hier aus wirkte alles klein. Überschaubar. Wie Figuren auf einem Schachbrett, die er nach Belieben bewegen konnte.Sein Büro war minimalistisch eingerichtet. Ein Raum, der Besucher sich exponiert fühlen ließ, während der Mann hinter dem Schreibtisch die Kontrolle behielt.Alexandre liebte die Kontrolle. Er hatte Jahre damit verbracht, diesen Reichtum und diese Macht aufzubauen, nur um all das zurückzuerlangen, was ihm genommen worden war.Jahre hatte er dafür gearbeitet. Jahre, in denen er sich von der Demütigung, der ihn seine Familie ausgesetzt hatte, zurückkämpfte. Jahre, in denen er bewies, dass der Sohn, den sie verstoßen hatten, stärker, schärfer und gefährlicher war, als sie ihm je zugetraut hatten.Und nun, endlich, fügten sich die Puzzleteile zusammen.Hinter ihm räusperte sich seine Assistentin leise.„Sir, die Vorkehrungen sind getro
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