Étienne atmete aus, und die Anspannung in seinen Schultern ließ nach. Er warf einen Blick zur Tür, um sicherzugehen, dass sie allein waren, und sah sie dann wieder an.„Ich denke, wir müssen die Mädchen an erste Stelle setzen“, sagte er. „Ganz egal, was zwischen uns ist.“Isabellas Kiefer verkrampfte sich. „Ich habe sie immer an erste Stelle gesetzt.“„Ich weiß.“ Seine Stimme wurde etwas sanfter. „Ich weiß. Aber sie fragen ständig nach dir. Vor allem Margot. Sie ist in sich gekehrt. Émilie fragt immer wieder, wann du nach Hause kommst.“Isabella spürte einen Stich in der Brust. „Ich habe ihnen gesagt, dass ich wiederkomme.“„Dann komm zurück.“ Étienne hielt inne, sein Blick ruhte fest auf ihr. „Ich bitte dich nicht, meinetwegen zu bleiben. Ich bitte dich nicht, so zu tun, als wären wir etwas, was wir nicht sind. Aber die Mädchen brauchen dich. Und wenn wir das schaffen wollen, wenn wir die nächsten dreißig Jahre erträglich machen wollen, müssen wir lernen, miteinander auszukommen.“Is
Read More