Linda zuckte zusammen. „Vivienne, ich wollte doch nur helfen.“„Helfen?“, fragte Vivienne, ihre Stimme erhob sich. „Du hast alles zerstört! Weißt du überhaupt, was ich durchgemacht habe? Die Demütigung? Das ganze Getue?“„Ich habe es für dich getan!“, Lindas Stimme brach. „Alles, was ich getan habe, war für dich!“Viviennes Gesicht verzerrte sich vor Wut. „Indem du mich öffentlich als Geliebte hingestellt hast, haben mich alle als Geliebte bezeichnet, als diejenige, die Étiennes Ehe zerstört. Wie soll das denn helfen?“Lindas Lachen war bitter, mit einem Hauch von Hysterie. „Du bist undankbar, Vivienne. Obwohl Émilie dir alles leicht gemacht hat, nennst du sie immer noch ein verzogenes Gör?“„Die Kinder sind mir egal“, spuckte Vivienne hervor. „Étienne ist mein Ein und Alles. Er ist der Mann, den ich will.“Linda schüttelte den Kopf, ihr Gesichtsausdruck verhärtete sich. „Ich habe das alles nur für dich getan, Vivienne. Schade, dass du nicht im Haus bleiben konntest.“Vivienne verlor d
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