Kapitel 14Aus Ferdinands SichtIch bin in mein Sofa gefallen, Oberkörper frei, nur mit einer grauen Jogginghose bekleidet, die lässig auf meinen Hüften sitzt. Meine Muskeln ziehen noch, mein Rücken ist schwer, und ich spüre eine Müdigkeit, die mich von Kopf bis Fuß auffrisst. Diese Woche war die Hölle. Zwischen Geschäftsreisen, endlosen Besprechungen und dem Druck meiner Partner habe ich das Gefühl, mein Körper lässt mich im Stich. Aber das ist nicht das Schlimmste. Das Schlimmste ist, dass mein Geist sich weigert, zur Ruhe zu kommen.Ich schließe für einen Moment die Augen und sehe mich wieder in den Konferenzräumen in Italien. Ich sehe die Gesichter der Investoren, ihr höfliches, aber berechnendes Lächeln. Alle mit einem Gedanken im Kopf: mich übervorteilen, mir ein Stück von dem entreißen, was ich gerade aufbaue. Ich habe Vorschläge mitgebracht, Zahlen, Modelle, aber keins hat mich wirklich überzeugt. Ich brauche mehr als das. Ich brauche einen klaren, objektiven, aber auch kompet
Last Updated : 2026-03-19 Read more