POV: AdrienSeit ich von diesem medizinischen Freiwilligenprogramm aus dem Dorf zurückgekehrt bin, bekomme ich Elena nicht mehr aus dem Kopf.Es ist absurd. Wir haben nur ein paar Tage in diesem abgelegenen Nest verbracht, weit weg vom Trubel in Paris. Dort, zwischen behelfsmäßigen Sprechstunden, hatte mich ihr Lachen entwaffnet. Ich dachte, da wäre etwas – eine echte Verbindung, fernab von jeder Künstlichkeit. Und dann, eines Morgens, wachte ich auf und sie war weg. Kein Wort, nur Leere. Sie war zurück in ihr Pariser Leben geeilt und hatte mich mit meinen brachliegenden Gefühlen zurückgelassen.Um mich selbst zu schützen, habe ich sie blockiert. Ich redete mir ein, es sei der einzige Weg, nicht wahnsinnig zu werden, während ich auf eine Nachricht wartete, die niemals kommen würde. Ich wollte sie auslöschen, ihren Namen aus meinem Verzeichnis streichen, wie man ein brandiges Glied amputiert, um den Rest des Körpers zu retten. Doch heute Abend merke ich, dass die Betäubung nicht wirkt.
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