POV: AdrienIch spürte das Blut gegen meine Schläfen hämmern, ein dumpfes Pochen, das ich nicht mehr kontrollieren konnte. Als ich Elena aufs Bett stieß, war ich nicht der übliche Adrien, der ruhige, analytische Arzt. Ich war ein Mann am Ende seiner Kräfte – ein Mann, der gerade drei Nachtschichten im Krankenhaus hinter sich gebracht hatte, nur um wegkommen zu können, der stundenlang gefahren war, nur um hier vor einem halbstarken Typen in Lederkluft zu stehen, der so tat, als hätte er Rechte an „seiner Frau“.Ihre Schultern wirkten zerbrechlich unter meinen Händen, aber sie zitterte nicht. Sie fixierte mich mit diesem herausfordernden Blick, der mich vom ersten Tag an wahnsinnig gemacht hatte. Ich wollte ihre Lippen unter meinen begraben, nicht aus Verlangen, sondern um ihr eine Reaktion zu entreißen – einen Beweis, dass sie zumindest ein Zehntel von dem empfand, was ich durchmachte.Doch schließlich stieß sie mich weg. Ein kurzer, klarer Stoß. Sie richtete sich auf der Matratze auf,
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