SofiaDie Stille nach seinem Fortgang ist eine Leere, die schreit. Sie hallt lauter wider als unser Keuchen, durchdringender als meine erstickten Schreie. Die Luft ist schwer, erfüllt vom Geruch unserer gewaltsamen Vereinigung, einer Mischung aus männlicher Macht, salzigem Schweiß und meinem eigenen, verräterischen Duft.Ich bleibe sitzen, mein Körper noch immer bebend, meine Haut gezeichnet wie ein Pergament, auf dem er seinen Besitzanspruch niedergeschrieben hat. Das warme, flüssige Gefühl, das an meinen Innenseiten hinabgleitet, ist eine feuchte Signatur, ein erdrückender Beweis meiner Niederlage.Nicht nur sein Körper hat sich zurückgezogen. Er hat auch das letzte Stück meines Widerstands mitgenommen und eine Leere hinterlassen, die scheinbar nur seine Gegenwart füllen kann.Eine beschämende, körperliche Abhängigkeit, die tief in meinem Inneren Wurzeln schlägt.Ich schleppe mich ins Badezimmer.Das eiskalte Wasser, das über meine Haut rinnt, wäscht nichts fort. Es gleitet über die
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