SofiaDie Tür schlägt hinter uns zu mit einer Gewalt, die die Wände erzittern lässt. Ich habe nicht einmal Zeit zu reagieren, da packt Leonardo mich an den Hüften, seine Finger graben sich wie Krallen in mein Fleisch. Sein heißer Atem trifft meinen Nacken, schwer, animalisch, beladen mit einer Besitzgier, die mich zugleich erstarren und entflammen lässt.—Du gehörst mir, Sofia.Seine Stimme ist ein dumpfes Knurren, fast eine Warnung, während er mich gegen die Wand drückt, sein massiger Körper mich gegen den kalten Putz presst. Ich spüre jeden Muskel seiner Brust sich gegen meinen Rücken anspannen, jeden mühsamen Atemzug, der seine Brust hebt. Es gibt keine Sanftheit in dieser Geste, kein Vorspiel, nur diese brutale Gewissheit, diese Beanspruchung, die mich wie eine Klinge durchfährt.Ich will protestieren, eine Erwiderung finden, irgendetwas, um diese Umklammerung zu brechen, aber die Worte sterben in meiner Kehle, als seine Hand meinen Schen
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