LUCIENNEMeine Zofen blieben vor Darius’ Tür stehen und senkten die Köpfe.„Wir warten hier, meine Herrin“, sagte Rin. Ihre Augen waren noch immer voller Sorge, noch immer beobachteten sie mich, als könnte ich jeden Moment zerbrechen.Ich nickte und drückte die Tür auf.Der Raum war warm, vom Feuer im Kamin erleuchtet, doch Darius saß nicht davor. Er stand am Fenster, den Rücken zu mir gewandt, die Schultern angespannt. Er spähte in die Dunkelheit hinaus, die Hände gegen die Fensterbank gestützt, den Kopf langsam von Seite zu Seite bewegend, als suche er nach etwas.Alte Bücher lagen auf jeder Fläche offen ausgebreitet. Auf dem Schreibtisch, dem Tisch, den Stühlen, sogar auf dem Boden. Die Seiten waren vergilbt und brüchig. Die Buchrücken waren aufgerissen, und einige Einbände hatten sich gelöst. Der Raum roch nach Staub, Pergament und altem Leder, ein Geruch, der sich in die Knochen setzte und blieb.„Vater“, sagte ich.Er rührte sich nicht.„Vater.“Ich trat näher und berührte seine
最後更新 : 2026-05-05 閱讀更多