Antox’ PerspektiveDas Glas fühlte sich schwer in meiner Hand auf, schwerer als es sollte.Ich neigte es langsam und beobachtete, wie die dunkle Flüssigkeit vor meinen Augen kreiste.Sie fing das schwache Kerzenlicht in scharfen, gebrochenen Reflexionen ein, wie Fragmente eines Königreichs, das bereits zu zerbrechen begann.Ich nahm einen langsamen Schluck und ließ es meine Kehle hinunterbrennen.Nicht, weil ich es genoss, sondern weil es mich erdachte, weil es mich verankerte.Heute Abend hatte es etwas Befriedigendes, überhaupt etwas zu spüren, während das Bild ihres Gesichts noch in meinen Gedanken verweilte.Der Schock, der Unglaube, die Angst, die sie so mühsam zu verbergen versuchte, aber nicht tief genug begraben konnte.Ich bewegte mich vom Tisch weg und schritt mit unhastigen Schritten durch meine Gemächer.Das Geräusch meiner Stiefel auf dem Stein hallte leise wider, während ich alles wieder und wieder abspielte.Ihre Augen, die sich weiteten, als der Rat das Schweigen ihrer
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