Alexei wusste nicht, was er erwarten sollte, als der Alte den Mund öffnete. Aber mit einer Entschuldigung hatte er ganz sicher nicht gerechnet.— Es tut mir leid. — Sagte Nikandr Velesov, seine gealterte Stimme von einer Last erfüllt, die aus Jahrzehnten der Reue zu stammen schien. — Für das, was mein Sohn getan hat. Für deine Gefährtin. Für alles.Er sah Carla an, die noch immer dalag, die Hände freiliegend, die frischen Narben auf ihrer Haut. In diesen alten Augen lag Traurigkeit, und Alexei erkannte, dass sie nicht gespielt war.— Aber ich bin erleichtert, dass alle am Leben sind. — Fuhr der Alte fort. — Das ist mehr, als ich erwartet hatte.Alexei drückte Carlas Hand, als würde die Berührung ihn davon abhalten, falsch zu reagieren. So viel Wut hatte sich angestaut, so viel Schmerz, dass es beinahe unerträglich war, diesen Mann sprechen zu hören. Doch er bewegte sich nicht. Er sah Nikandr lediglich mit violetten Augen an, während Umbra wie Rauch unauffällig um seine Finger wallte.
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