Dmitrys Atem ging noch immer stoßweise.Susans Berührung auf seiner Haut schien die dichtesten Schichten aus Angst, Kontrolle und Selbstbestrafung abzureißen, die er seit Jahren trug. Er hielt noch immer ihre Taille fest, ihren Körper an seinen gepresst, als könnte er nur so weiteratmen.Sie hob das Gesicht, die grünen Augen voller etwas Ruhigem und Neugierigem.— Dmitry …, sagte sie, die Stimme leiser als ein Flüstern. — Willst du heute Nacht bei mir schlafen?Er sah sie an.In ihren Augen lag kein versteckter Hintergedanke. Es war eine stille Einladung, den Raum zu teilen, nicht den Körper. Zumindest nicht jetzt. Es ging nur um Schlafen. Nur das.Und das … auf irgendeine Weise … fühlte sich noch intimer an als alles, was sie bisher zusammen getan hatten.Dmitry seufzte, fuhr sich mit der Hand durch die Haare und stieß ein gedämpftes, fast ungläubiges Lachen aus.— Du genießt es, mich zu quälen, oder?, murmelte er, die Augen verengt, aber mit einem versteckten Lächeln im Mundwinkel.
Dernière mise à jour : 2026-04-29 Read More