Katy wollte ihrer Schwester gerade in Richtung Wohnzimmer folgen, als erneut die Klingel ertönte. Sie blieb kurz stehen, atmete tief durch und öffnete dann die Tür. Wie angekündigt: Kevin. Er stand dort, etwas ungeduldig, aber sofort hellwach, als sein Blick auf Julien fiel. „Hey, Kleiner!“ Julien strahlte sofort und rannte ihm entgegen. Kevin ging in die Hocke und nahm ihn herzlich in die Arme, hob ihn kurz hoch und drückte ihn fest an sich. „Na, bereit für Papa?“ „Ja!“, rief Julien begeistert. Katy beobachtete die Szene einen Moment still, dann trat sie näher und strich ihrem Sohn sanft über den Rücken. „Mach keinen Unsinn, okay?“, sagte sie leise und küsste ihn auf die Stirn. „Ich bin artig!“, versprach Julien ernst. „Das will ich hoffen“, murmelte Katy mit einem kleinen Lächeln. Auch Lia kam noch kurz zur Tür, um sich zu verabschieden. Sie kniete sich zu Julien herunter und drückte ihn liebevoll. „Wir sehen uns ganz bald wieder, kleiner Mann.“ Julien nickte eifrig.
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